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Unser Tipp: Wandern im Schwarzwald.

 

Wandern im Schwarzwald

Bei einem Wanderurlaub im Schwarzwald kann man sehr viel sehen und erleben. Beginnen wir mit dem kleinen Ort Bad Dürrheim im Norden des Schwarzwaldes. Doch der Süden des Schwarzwaldes wird mein Standpunkt des Textes sein. Schauen wir uns den Schauinsland an. Hier kann man wunderbar Wandern, genau wie auf dem 1.493 Meter hohen Feldberg, dem höchsten im Schwarzwald.

Bei einer 3-Gipfel-Tour lernt man den schönen Schwarzwald von seiner besten Seite kennen. Jedoch sollte man gute Konditionen aufweisen. Das Land ist sehr hügelig. Um den Titisee herum gibt es ebenfalls wunderschöne Wanderwege. Auch bei einer Schifffahrt auf dem See kann man natürlich die Umgebung kennen lernen und wer schon einmal den Weg hierher gefunden hat, sollte sich in einem Restaurant eine leckere Schwarzwälder-Kirschtorte gönnen. Der Schwarzwald hat viele Gesichter.

Der Hausberg von Freiburg ist der Schauinsland. Hier kann man eines der schönen Bergwerke auf seiner Wandertour erkunden. Auch am Mummelsee im Norden gibt es viele Wanderrouten, die man erkunden kann. Auf den Campingplätzen im Schwarzwald kann man Übernachten, egal ob mit einem Mietwagen oder nur mit einem Zelt und dem eigenen PKW.

Eisenbach ist ein kleiner Urlaubsort in der Nähe des Titisees. Hier gibt es einige Hotels und die Landidylle kann man hier richtig genießen. Wir schauen uns natürlich die Sehenswürdigkeiten im Land ebenfalls an. Landwirtschaft, Kühe und natürlich auch die Holzverarbeitung in Baden-Württemberg sind hier sehr groß geschrieben.

Einige Sehenswürdigkeiten, die man auf seinen Wanderungen nicht vergessen sollte, ist zum Beispiel das Freilichtmuseum der Vogtbauernhöfe in Gutach. Hier sollte man eine Wanderung durch das Museum nicht auslassen. In den alten Bauernhöfen kann man sehen, wie die Menschen früher gelebt haben. Das Leben von damals wird in den Häusern, die übrigens aus ganz Deutschland hierhergebracht wurden, widergespiegelt. Man findet alte Schränke und Betten aus vergangenen Zeiten und kann sich vorstellen, wie die Menschen früher hier gelebt haben. Auch um das “Hüsli” gibt es einige Wanderwege.

Das “Hüsli” ist von der Serie Schwarzwaldklinik bekannt. Diese Sendung kam viele Jahre auf ZDF und wurde im Schwarzwald gedreht. Die Klinik kann man auch perpedes erreichen und sich genau anschauen. Durch diese Sendung ist die Region auch im Fernsehen bekannt geworden.

Man kann natürlich auch Fahrrad fahren im Schwarzwald und andere Sportmöglichkeiten machen. Auch Orte wie Lahr liegen schon im nördlichen Schwarzwald. Hier gibt es jedes Jahr im November einen Crysantemenzauber und die Stadt ist bunt gestaltet. Die Stadt ist gänzlich mit Blumen geschmückt und auch hier ist eine Wanderung nicht ausgeschlossen. Um die Stadt gibt es genügend Wald- und Wanderwege, die man einmal ausprobieren sollte. Der Schwarzwald zieht sich bis hinunter zum Bodensee.

Ausflüge werden angeboten und um den Bodensee gibt es sehr viel zu sehen. Schauen wir uns Meersburg an, eine Stadt, die durch ihre kleinen bunten Häuser, die aussehen, wie im Märchen bekannt ist. Ab hier werden Schiffsausflüge angeboten. Die Donauquelle in Donaueschingen ist ebenfalls ein wunderschönes Domiziel für alle Wanderfreunde. Mitten im Wald kann man die Quelle erkennen, der Beginn einer langen Reise. Denn die Donau zieht sich quer durch Europa bis hinein ins Schwarze Meer in Rumänien.

Wenn man sich die Quelle anschaut, die übrigens direkt in der Stadt noch einmal nachgebaut ist, kann man sich nicht vorstellen, dass dies der Beginn eines gigantischen Flusses ist.

Neben den wunderschönen Eindrücken der Berge kann man natürlich auch noch das Bellchen besuchen, einen weiteren Berg um den es viele Wandermöglichkeiten gibt. Es gibt leichte bis schwere Wanderwege, die man im Schwarzwald ausprobieren kann. Neben den wunderschönen Wanderwegen kann man natürlich auch durch die Städte schlendern. Auch um Offenbach am Nordschwarzwald kann man viele Wandermöglichkeiten finden und die Umgebung hier so richtig erkunden.

Wandern in der Rhön

 

wandern-in-der-rhoenWandern in der Rhön:

  • Welche Besonderheiten gibt es?
  • Welche Höhepunkte darf man nicht verpassen?
  • Welche Premiumwege sind zu empfehlen?

Die Rhön ist ein bayerisches Mittelgebirge mit Ausläufern nach Hessen und Thüringen. Sie erstreckt sich über eine Fläche von ca. 1.500 km² und ihre höchsten Berge sind zwischen 900 und 950 m hoch.

Durch die lange zurückliegenden Rodungen des Buchenwaldbestandes beträgt der Waldanteil heutzutage gerade noch ca. 30 %, wodurch sich dem Reisenden und Wanderer eine sehr einzigartige und charakteristische Hügellandschaft offenbart. (Das Land der offenen Fernen)

UNESCO Biosphärenreservat

Das Rhöner Kerngebiet wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, was für die Region einen enormen Vorteil darstellt. Durch die Einbindung in das UNESCO-Netzwerk können Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen für die Weiterentwicklung des Biosphärenreservats gesammelt werden.

Tektonisch interessant ist die Rhön deshalb, weil sich, bedingt durch den vulkanischen Ursprung, entweder Basaltflächen oder Basaltkuppen gebildet haben, an deren Verwerfungen häufig ergiebige Quellen zutage treten, die den Wanderer zu einer kleinen Rast einladen.

Die Rhön ist ideal zum Wandern.

Vor allem beim Wandern durch die malerische, meistens unbewaldete Natur lassen sich die Vorzüge dieses grandiosen Landstrichs besonders genießen. Die saubere, frische Mittelgebirgsluft, die ruhige Abgeschiedenheit, die mannigfaltige Vegetation sowie seltene und einzigartige Tierarten wie beispielsweise das Rhönschaf, lassen jedes Wandererherz höher schlagen.

Hierfür sorgt zusätzlich auch die ausgezeichnete touristische Infrastruktur. So bietet die Rhön über 5.000 km Wanderwege an, die vom lokalen Rhönklubverein vorbildlich ausgeschildert wurden und nachhaltig gepflegt werden. Darüber hinaus laden zahlreiche Berg- und Wanderhütten zum Verschnaufen und Genießen ein.

Für jeden zu empfehlen: Der Hochrhöner

Der Premiumweg schlechthin ist der bekannte Hochrhöner.

Seine Länge beträgt 175 km und man wandert über die Bundeslandgrenzen hinweg, denn er beginnt zunächst in Bayern (Bad Kissingen) und endet dann in Hessen (Salzungen). Oder umgekehrt, je nachdem wie man möchte.

Der Hochrhöner ist deshalb so beliebt, weil er so vielseitig und attraktiv ist. Aufgrund der Wanderdauer, die sich über mehrere Tage erstreckt, passiert man zum einen die schönsten Ortschaften der Rhön, während man andererseits die bekanntesten Höhenzüge durchwandert.

Ein ideales Paket also, das auch den Wandernovizen nicht überfordert, denn es bieten sich zahlreiche, leicht zu findende Ein- und Ausstiege am Streckenverlauf dieses Premiumwegs, so dass niemand gezwungen wird, die ganze Länge zu meistern.

Kloster Kreuzberg

Wenn der Körper nach der Wanderung nach Regeneration verlangt, dann bietet sich, je nach Geschmack, entweder ein Besuch in einem der zahlreichen Wellness- oder Spaßbäder an, denn nicht wenige Orte warten mit einem speziellen Kur- bzw. Erholungsangebot auf.

Oder man gibt den lukullischen Verlockungen den Vorrang und genießt beispielsweise einen feinen Speckteller zusammen mit einer zünftigen Maß Bier am Kloster Kreuzberg.

Das Franziskanerkloster liegt auf dem höchsten Berg der bayerischen Rhön (928 m) und besteht seit dem Ende des 17. Jahrhunderts.

Das dort gebraute Bier ist weit über die Rhön hinweg berühmt und es gibt nicht wenige Touristen, die das Kreuzbergbier als Hauptgrund für einen erneuten Besuch in der Rhön angeben.

Wasserkuppe, höchster Berg der Rhön

Einige wenige Autominuten vom Kreuzberg entfernt befindet sich der höchste Berg der Rhön, der außerdem Hessens höchste Erhebung (950 m) ist. Die Wasserkuppe ist landesweit bekannt wegen ihrer hervorragenden Segelflug Möglichkeiten und kann hierzu auf eine eindrucksvolle Historie verweisen.

Bereits vor über hundert Jahren unternahmen dort Studenten erste Flugversuche und im heutigen Segelflugzentrum ist die älteste Segelflugschule der Welt ansässig.

Fazit: Die Rhön bietet für jeden etwas!

Die Rhön ist touristisch hervorragend entwickelt und kann seine Besucher mit vielen attraktiven Angeboten überraschen. Ein Ausflug ins Herz Deutschlands lohnt sich folglich alle Mal, denn hier kommt jeder auf seine Kosten. Und das – nebenbei bemerkt – zu erstaunlich geringen Kosten.

Die passende Ausrüstung und robuste Wanderschuhe finden Sier hier

Bergsteigen oder wandern? Welche Ausbildung und Voraussetzungen sind für welche Tour sinnvoll?

 

Als Kontrastprogramm zum Alltag sind Wandern und Bergsteigen populäre Volkssportarten geworden. Frische Luft, Bewegung und das Erleben der Natur sind Erholung pur. Trotzdem sollte man sich der Gefahren bewusst sein und nicht einfach drauf los preschen.

Vorbereitungen:

Jede Wander- oder Bergtour erfordert eine gute Planung. Neben der Erarbeitung eines Tourenplans sollte man Informationen über das Gebiet einholen und sich eine Wanderkarte besorgen. Übung im Kartenlesen ist Voraussetzung. Um unangenehme Überraschungen während einer Tour zu vermeiden, ist es ratsam, ausreichend Zeit in die Tourenplanung zu investieren. Die Tour muss stets an die eigene Kondition angepasst sein.

Außerdem ist es erforderlich, dass jeder Wanderer und Bergsteiger mit den Grundlagen der Wetterkunde bekannt ist. Das Wissen um grundlegende Zusammenhänge des Wettergeschehens und das Wissen um die Bedeutung des Wetterberichts sind essenziell.

Wandern

  • Eine Wanderung findet in der Regel im mittleren Gebirge statt, wo technischen Hilfsmittel, wie Pickel und Seil, nicht notwendig sind.  Ein Rucksack mit Verpflegung und Wasser, sowie ein Paar gute Wanderschuhe gehören zur Grundausrüstung des Wanderers.
  • Als Notfallausrüstung sollten eine Erste-Hilfe-Box, eine Taschenlampe und ein Handy eingepackt werden. Grundsätzlich gilt es beim Wandern niemals die markierten Wanderwege zu verlassen und Abkürzungen zu vermeiden.
    Bei Gefahr oder Wetterverschlechterung sollte man die Tour rechtzeitig abbrechen.

Bergsteigen

  • Wer eine Bergtour plant, sollte diese, aus Sicherheitsgründen, nicht ohne entsprechende Ausbildung unternehmen. Diverse Bergschulen bieten adäquate Kurse an.
  • Bei einem Grundkurs wird Basiswissen über die nötige Ausrüstung, Pickel- und Steigeisentechniken, sowie Knoten und Seilhandhabungen vermittelt. Des weiteren erlernt man die Grundlagen der Tourenplanung, der Routenwahl und Wetterkunde.
  • Kenntnisse und Maßnahmen in Erster Hilfe gehören ebenfalls zum Basiswissen.
  • Nach erfolgreicher Teilnahme an einem Grundkurs ist es möglich an geführten, technisch einfachen Hochtouren teilzunehmen.

Hochtouren

  • Wer selbstständig einfache Hochtouren unternehmen möchte oder an geführten Touren mit längeren Felspassagen teilnehmen möchte, ist gut ausgebildet und hat erfolgreich an einem oder mehreren weiterführenden Kursen einer Bergschule teilgenommen.
  • Für jede Hochtour sind genauste Kenntnis der nötigen Ausrüstung und deren Handhabung erforderlich. Die fortgeschrittene Seilhandhabung und Steigeisentechnik sowie Sicherungstechniken in Fels und Eis mit den jeweils erforderlichen Sicherungsmitteln sind lebensnotwendig.
  • Das Beherrschen von Pickel, Steigeisen und Klettertechniken sowie Gletscherspaltenbergung Spaltenbergung: (Selbst- und Kameradenrettung) sind elementare Bestandteile dieser Ausbildungen.
  • Neben dem Basiswissen in Erster Hilfe gehören auch die verschiedenen Rettungstechniken und genaues Wissen von Funktion und Verwendung der technischen Orientierungshilfen (Bussole, Höhenmesser, GPS) zu den Grundvoraussetzungen.
  • Dass Handy und LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät) in verschiedenen Taschen aufzubewahren sind, weil ein Mindestabstand von 30–40 cm notwendig ist, damit die Frequenz des LVS-Gerätes nicht gestört wird, ist nur eine der lebensrettenden Weisheiten, die man nach guter Ausbildung mit in die Berge nimmt.

Experten

  • In vielen Gebieten bieten Berg- oder Wanderführer ihre Dienste an. Gerade für nicht so routinierte Wanderer oder Bergsteiger ist dies eine angenehme Alternative. Ausgebildete Führer begleiten Gruppen oder einzelne Personen sicher und kompetent auf jeder Tour.
  • Laut DAV Bergunfallstatistik passieren beim Wandern die meisten Not- und Unfälle. Eine typische Ursachenkombination für Notfälle in den Bergen ist mangelhafte Kondition, unzureichendes Wissen und Selbstüberschätzung. Ob nun mit Führer oder im Alleingang, Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen!

Wandern in den Alpen – Wofür braucht man welche Ausrüstung?

 

wanderausruestung-alpentourVom französischen Rhônetal bis ins Wiener Becken in Österreich erstreckt sich der Alpenbogen. Für Wanderer sind diese Berglandschaften ein Paradies. Leichte Spaziergänge sind in den Bergen ebenso möglich, wie anspruchsvollere Touren über Klettersteine und hochalpine Touren. Welche Ausrüstung für eine Wanderung in den Alpen benötigt wird, hängt freilich vom Schwierigkeitsgrad der geplanten Tour ab. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps für die Zusammenstellung der Wanderausrüstung für eine geplante Wanderung.

  • Die Grundausrüstung schützt vor Sonne, Regen und Hunger

Selbst bei einer kurzen Wanderung in leichtem Gelände ist es sehr wichtig, dass der Rucksack richtig gepackt wird. Die Alpen sind dafür bekannt, dass das Wetter oft rasch umschlägt. Ein warmer Pullover und ein Regenschutz sollten daher immer mitgenommen werden, selbst im Hochsommer und bei strahlendem Sonnenschein. Auch Sonnencreme und Sonnenbrille gehören in den Rucksack. Sonnenschutz ist wichtig, da in alpinen Lagen die UV-Strahlung höher ist, als im Tal.

Für viele ist die Einkehr in eine Hütte der schönste Teil der Wanderung. Schließlich kann man sich in gemütlicher Atmosphäre von den Strapazen erholen. Oft dauert der Weg zu Hütte allerdings länger, als ursprünglich angenommen. Deswegen sollte man auf Jause, Getränke und einen Müllsack nicht vergessen. Bei den Getränken ist zu empfehlen, mehrere Flaschen Wasser mitzunehmen. Für die Einkehr in der Hütte benötigt man freilich Geld. Auch in den Alpen sollte man daher nicht bargeldlos unterwegs sein.

Kleinere Verletzungen sind beim Wandern schnell passiert. Pflaster oder sogar ein kleiner Verbandskasten sind daher weitere nützliche Dinge für den Wanderrucksack. Auch in Regionen mit gut gekennzeichneten Wanderwegen haben sich schon viele Wanderer verirrt. Mit einer Wanderkarte kann dies vermieden werden.

Wer trotzdem den richtigen Weg nicht findet und telefonisch Hilfe rufen will, ist sicherlich froh, wenn sich das Handy im Wanderrucksack befindet. Abschließend sollte man noch ein Feuerzeug und Taschentücher in den Rucksack packen und die Wanderung kann beginnen. Für eine Wanderung im Winter muss die Liste der Ausrüstungsgegenstände freilich noch erweitert werden. Warme Handschuhe, eine Wollmütze und lange Unterhosen gehören ins Gepäck beziehungsweise an den Körper.

  • Signalpfeife, Helm und CO gehören bei hochalpinen Wanderungen ins Gepäck

Wenn eine Wanderung in höhere Lagen führt, ist zusätzliche Ausrüstung erforderlich. Ein Höhenmesser, ein Kompass und eine Signalpfeife sollten mitgenommen werden. Kompass und Höhenmesser helfen bei der besseren Orientierung im Wandergebiet. Im Fall einer Notlage kann in Gebieten ohne Handy-Netz mittels der Signalpfeife Hilfe gerufen werden. Führt die Wanderung allerdings in eine Region mit Steinschlag-Gefahr, so ist auch die Mitnahme eines Schutzhelms zu empfehlen. Vor dem Antritt der Wanderung sollte man sich über solche Gefahren auf der Wanderroute informieren.

Auch eine Isomatte und eine kleine Apotheke mit schmerzstillenden Medikamenten gehört in die Ausrüstung für Wanderungen in hochalpinem Gelände. Bei Weitwanderungen besteht ebenfalls die Gefahr, von der Dunkelheit überrascht zu werden. Daher sollte man eine Stirnlampe einpacken. Wer keine besitzt, kann auch eine Taschenlampe verwenden. Dies ist aber nur die zweitbeste Variante.

  • Gepäck für Naturfreunde: Fernglas, Bestimmungsbuch und Geologenhammer

Viele Regionen in den Alpen verfügen über eine einzigartige Natur- und Pflanzenwelt. Beispielsweise der Nationalpark Hohe Tauern in Österreich. Interessierte Wanderer sollten in diesen Regionen ein Bestimmungsbuch mitnehmen, um Tiere und Pflanzen identifizieren zu können. Bei klarem Wetter und guter Fernsicht macht das Wandern mehr Spaß. Ist ein Fernglas im Gepäck, lässt sich die Aussicht noch besser genießen. Einzigartig ist in manchen alpinen Regionen auch die Zusammensetzung des Gesteins. Wanderer, die sich für diesen Bereich interessieren, könnten zum besseren Verständnis eine geologische Karte mitnehmen. Mit einem Geologenhammer lassen sich kleine Gesteinsproben entnehmen. Zu beachten ist allerdings, dass dies nur in Gebieten erlaubt ist, die nicht zu einem Nationalpark gehören.

Mehr zu Wanderausrüstung und Wandersocken finden Sie in den Blogbeiträgen

hier im Blog..

Wandern im Winter – Formen des Wanderns

 

Wandern, eine Form des Gehens, ist eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung, die immer beliebter wird. Der Deutsche Wanderverband kennzeichnet das Wandern durch vier Dinge:

  1. Die Dauer beträgt mehr als eine Stunde
  2. Die Wanderroute muss geplant sein
  3. Spezifische Infrastruktur muss genutzt werden
  4. Die Ausrüstung muss angepasst werden

Das Wandern hat viele Formen. Eine Form ist das Bergwandern. Kennzeichnend dafür ist das Durchlaufen mehrerer Höhenunterschiede, das in den Alpen sehr beliebt ist. Eine weitere Form ist das Weitwandern, auch Trekking genannt. Davon spricht man, wenn man mehrere Tage unterwegs ist und nicht zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt.

Übernachten tut man dabei vor allem in Zelten. Sportwandern ist eine weitere Form des Wanderns, bei der bei organisierten Märschen 35 bis 40 km Streckenlänge Voraussetzung sein muss. Eine aus Finnland stammende Form des Wanderns ist Nordic Walking. Markant dabei ist, dass der Wanderer Stöcke einsetzt, wodurch ein bestimmter Trainingseffekt einsetzt. Nordic Walking wird immer beliebter.

Eine etwas einfachere Form des Wanderns, ist das Wandern ohne Gepäck. Dabei wandert man ganz normal, nur ohne Gepäck. Dieses wird gegen Bezahlung z. B. vom Hotel transportiert. Eine sehr beliebte Art des Wanderns bei Kindern und Jugendlichen ist das Nachtwandern. Dabei wird ausschließlich im Dunkeln marschiert und nicht das Wandern, sondern der Gruseleffekt steht im Vordergrund.

Sehr beliebt ist auch das Wandern im Winter. Zuallererst muss man dabei einige Dinge beachten: Durch den Schnee kommt man deutlich langsamer voran als im Sommer; durch die Wintermonate sind die Tageszeiten kürzer und es ist somit eher dunkel; nicht gleich zu dick anziehen, denn sonst schwitzt man sofort, also lieber mehrere dünne Sachen anziehen und mitnehmen, so dass man sie bei Bedarf an- oder ausziehen kann; heißer Tee oder Kaffee tut beim Winterwandern in den Pausen sehr gut; man sollte Touren an Bergen vermeiden, wo Lawinengefahr herrscht.

Weitere Formen des Wanderns sind z. B. auch Nacktwandern, Bildungswandern, Barfußwandern, Speed Hiking … .

Warum ist wandern gesund?

Winterwandern bzw. Wandern ist extrem gesund. Die Luft stärkt das Immunsystem und man ist dadurch nicht so krankheitsanfällig. Außerdem werden die Organe mit viel Sauerstoff versorgt, ganz besonders die Lunge. Das Herz und der Kreislauf werden in Trag gebracht, da das Herz mehr Blut in den Kreislauf bringt. Der Sauerstoff im Blut fördert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Für Leute, die nicht auf joggen oder anderes stehen, aber trotzdem abnehmen wollen, ist wandern perfekt. Bei regelmäßigem Wandern wird der Cholesterin-Spiegel dauerhaft gesenkt.

Für Personen mit Blutdruckbeschwerden, sorgt Wandern dafür, dass der Blutdruck ins Gleichgewicht gebracht wird. Wandern tut außerdem den Gelenken und Muskulatur gut, besonders der Bein- und Gesäßmuskulatur. Bei einer Wanderung kann sich die Seele erholen. Man bekommt gute Laune und der ganze Alltagsstress ist vergessen. Die Luft tut gut und man ist vom Lärm, der sonst um einen herum ist, befreit.

Dadurch, dass man meistens nicht alleine, sondern in einer Gruppe, oder zumindest zu zweit geht, stärkt und festigt Wandern die sozialen Kontakte. Ohne soziale Kontakte kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Nach guten Wandergesprächen verschwinden Stress von ganz alleine. Nach dem Wandern herrscht im Kopf wieder Ruhe und Klarheit.

Gerade im Winter kann Wandern sehr schön sein. Die schneebedeckten Landschaften sind ein Augenschmaus. Winterwandern ist überall, ganz besonders in Gebirgen wie im Allgäu, Südtirol, Harz, Schwarzwald, Alpen, Fichtelgebirge, Westerwald, usw. Wandern hat also ausschließlich Vorteile, egal ob im Sommer oder Winter.

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Wandern extrem: Der Jakobsweg

 

Könnten Sie sich vorstellen eine Wanderung von mehreren hundert Kilometern auf sich zu nehmen?

Nein? Dann sollten Sie an den Jakobsweg erst gar nicht denken. Dieser ist in seiner ursprünglichen Länge sage und schreibe fast 800 Kilometer lang, und doch gehen Jahr für Jahr tausende Menschen aus allen Herren Ländern diesen Pilgerweg! Er erstreckt sich dabei von den Pyrenäen bis hin zu der Kathedrale von Santiago de Compostela, jenem Ort an dem angeblich die Überreste des Apostels Jakobus aufgebahrt werden sollen (daher auch sein Name „Jakobsweg“) und führt durch die fünf bekannten Königsstädte Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und Leòn .

Der spanische Teil des Jakobswegs wurde unlängst zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und inzwischen gibt es auch zahlreiche weitere offiziell anerkannte und beschilderte Pilgerpfade welche sich durch den gesamten europäischen Raum ziehen und zum Ziel die Kathedrale von Santiago de Compostela haben. Fragt man heut einen Spanier, wo denn nun eigentlich der „richtige“ Jakobsweg beginnt, so wird man höchstwahrscheinlich die Antwort erhalten: „El camino comienza en su casa“, was frei übersetzt bedeutet: „Der Weg beginnt an deinem Haus“ – Pech für Sie also, wenn Sie ausgerechnet in Russland leben und sich diesen Spruch allzu sehr zu Herzen nehmen möchten .

Selbstverständlich brauchen Sie weder an Ihrem Wohnort mit der Wanderung beginnen, noch in den Pyrenäen. Es steht jedem frei „seinen“ Jakobsweg dort zu starten, wo er das möchte und auch nur ausgewählte Teilstücke entlang zu wandern oder mit dem Fahrrad zu absolvieren. Und nicht nur der Beginn dieser vielleicht sogar mehrwöchigen Reise ist von Pilger zu Pilger unterschiedlich, nein auch die Motive können sich stark voneinander unterscheiden. Während streng gläubige Menschen religiöse Gründe nennen mögen, andere wiederum nur nach neuen Herausforderungen oder Anerkennung bei Freunden und Verwandten suchen, werden ambitionierte Wanderer vielleicht einfach nur sagen: „Diesen Weg MUSS man gegangen sein“, ist er doch nicht nur der bekannteste Wanderweg der Welt, sondern auch der Längste. Der Jakobsweg hat in der Tat viel zu bieten. Religion, Kunst und Kultur, überragende Architektur, eine wahninnig schöne Landschaft und Gleichgesinnte aus der ganzen Welt die Sie treffen werden, all das können Sie erleben, wenn Sie den Jakobsweg gehen.

Neben zahlreichen Eindrücken, Erlebnissen und Fotos können Sie darüber hinaus auch einen offiziellen Pilgerausweis und Abzeichen, also einen Nachweis dass Sie diesen Weg tatsächlich gegangen sind, mit nach Hause bringen. In den Pilgerausweis bekommen Sie an jeder offiziellen Station einen Stempel gedrückt, der nicht nur über Anzahl der Stationen und Länge ihres persönlichen Pilgerwegs Auskunft gibt, sondern Ihnen zugleich zahlreiche Ermäßigungen einbringt, wenn Sie in eine der vielen Pilgerherbergen einkehren. Der Pilgerausweis mit Stempeln und die dazugehörigen Abzeichen sind allerdings Voraussetzung dafür, dass Sie anschließend an der Kathedrale von Santiago de Compostela eine der heißbegehrten Teilnahme-Urkunden erhalten. Denn wer nur die letzten drei vier Kilometer gelaufen ist, ist der Abzeichen und der Urkunde nicht würdig. Schummeln gilt nun mal nicht!

Die meisten Menschen die diesen Pilgerweg allerdings gehen, sehen darin jedoch vielmehr eine spirituelle Reise, als die Jagd nach Anerkennung, nach Abzeichen oder gar einer Teilnahmeurkunde. Für sie ist dies eine Reise, die in das eigene Innere führt und zum Nachdenken anregen soll. Eine Reise der Besinnung, der Ruhe und „der Suche nach sich selbst“. Manch einer mag darin vielleicht sogar Erleuchtung gefunden haben. Mögen Sie ihre finden, wenn Sie sich für diesen langen Gang entscheiden! Es lohnt sich allemal.

Wandern – Fehler / Gefahren erkennen und vermeiden

 

Gefahren beim Wandern

  • Camping First AidSo schön Wandern auch sein mag, so schnell kann es sich auch zu einem Höllentrip entwickeln. Die Hauptgründe für Unfälle und andere Probleme beim Wandern sind in erster Linie Selbstüberschätzung, mangelhaftes Equipment und schlechte Vorbereitung. Eine zu schwierige Route, ein plötzlicher Wetterumschwung und Unkenntnisse bei der Orientierung sind nur drei der Probleme die auf Wanderer zukommen können. Mit ein wenig Planung und Weitblick lassen sich die meisten Schwierigkeiten jedoch von vorn herein abstellen.
  • Der erste wichtige Aspekt der dabei berücksichtigt werden muss, ist die eigene Leistungsfähigkeit. Oft machen Hobbywanderer den fatalen Fehler und überschätzen Ihre Leistungen um Längen. Dies hat schon des Öfteren zu Unfällen mit Schwerverletzten oder gar Todesopfern geführt. In vielen dieser Fälle führte nicht meist eine kleine Unachtsamkeit bei einem Auf- bzw. Abstieg zu diesem Unfall, sondern bereits die Wahl einer viel zu schwierigen und langen Route. Wer die Route anhand seiner Kenntnisse auswählt, ist hier schon meist aus dem Gröbsten raus. Wichtig ist lediglich, dass man sein Ego außen vor lässt.
  • Auch das Know How in Sachen Orientierung darf hier natürlich nicht unerwähnt bleiben. Gerade auf unbewohnten und weitläufigen Wanderrouten sollte man den Umgang mit Karte und Kompass aus dem FF beherrschen. Leider wird dieser Punkt nur allzu oft vernachlässigt, was in Kombination mit einer schlechten Ausrüstung schnell zu Hunger, Dehydrierung und Erfrierungen führen kann.
  • Ein weiterer Faktor der beim Wandern oft zu Unfällen und Gefahrensituationen führt, ist schlechtes Equipment. Falsches Schuhwerk hat zur Folge, dass man keinen sicheren Halt mehr auf unbefestigten Wegen hat und schnell ausrutscht und sich verletzt. Das Fehlen von warmer und wetterfester Kleidung kann ziemlich schnell zu einer Tortur werden, was bestenfalls mit einer Erkältung endet. Wandertaugliche Kleidung und Schuhe, die gegen Wind, Kälte und Nässe schützen sind hier also Pflicht!
  • Oft wird ebenso die Dauer der Route unterschätzt. Dies hat zur Folge, dass man zu wenig Nahrung und Flüssigkeit einpackt. Dehydrationen bei Anstrengungen sind keine Seltenheit. Hier sollte man mit Weitsicht planen und lieber etwas mehr zu essen und zu trinken einpacken.
  • Gerade im Mittel- und Hochgebirge werden die Wetterverhältnisse schnell unterschätzt. Auf der einen Seite sollte man sich bei Sonnenschein ordentlich mit Sonnenschutzmittel eincremen und einen Kopfschutz tragen, auf der anderen Seite sollte man nicht auf die warme Kleidung verzichten, nur weil ja gerade noch die Sonne scheint. Plötzliche Wetterumschwünge mit hohem Temperaturabfall, starken Winden und Niederschlägen sind vor Allem in solchen Regionen keine Seltenheit.
  • Zusätzlich zu diesen Sicherheitsmaßnahmen sollten Sie auf alle Fälle Bekannte von Ihrer geplanten Tour informieren, ein GPS-fähiges Handy bei sich tragen, um zur Not geortet werden zu können und niemals schwierige Wandertouren alleine in Angriff nehmen!
  • Wenn Sie diese kleinen Sicherheitsmaßnahmen beachten und stets Ihre eigenen Grenzen im Auge behalten, steht einer schönen und ausgiebigen Wanderung nichts mehr im Weg.

Wandern – der perfekte Fatburner

 

wandern-fitnessDas alte Jahr ist rum und zum Jahreswechsel hat sich sicherlich der Eine oder Andere mal wieder ein paar gute Vorsätze fürs neue Jahr überlegt. “Ich höre mit dem Rauchen auf.”, “Ich werde mich gesünder ernähren.”, oder “Ich werde jetzt endlich mit dem Sport anfangen.” So, oder so ähnlich waren noch die Aussagen zu Beginn des Jahres. Aber schon nach ein paar Tagen war der erste Glimmstängel wieder im Mund, der erste Besuch in einem Fastfood Restaurant getätigt und Joggen war man auch nur zweimal! Das war`s dann wohl mit den guten Vorsätzen!

Sport ist Mord

Gerade mit Sport verbinden die meisten Menschen schweißtreibende Stunden im Fitnesscenter. Langweiliges und Monotones “in die Pedale treten” und anstrengende Gewichte stemmen. Die fünf Kilometer lange Joggingrunde wird nach zehn Minuten abgebrochen und das Ergebnis sind schmerzende Beine, Blasen an den Fersen und akute Atemnot. Dass man sich das kein zweites Mal antut, ist nur allzu verständlich.

Fitnessstudios

Fitnessstudios und Joggen sind sicherlich nicht Jedermanns Sache. Leider kommt noch hinzu, dass sich die Meisten gerade zu Beginn viel zu viel vornehmen, anstatt es ruhig angehen zu lassen und sich auf die neuen Belastungen einzustellen. Die anfängliche Motivation schlägt schnell in Unlust um.

Wer abnehmen will kommt aber leider an zwei entscheidenden Faktoren nicht vorbei. Erstens, die gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und zweitens, ausreichend Bewegung. Während ersteres Problem noch leicht von der Hand geht (sofern man es mit Sinn und Verstand anpackt), fällt der zweite Punkt aufgrund oben genannter Herangehensweise schon schwieriger aus.

Spaß am Sport

Bewegung muss aber nicht unbedingt schweißtreibend und anstrengend sein. Bewegung sollte uns in erster Linie Spaß machen. Dies ist ein wichtiger Punkt den viele Menschen übersehen. Während sich die Einen auf dem Stepper abstrampeln oder ihre Bahnen im Schwimmbad ziehen, machen die Anderen wunderschöne Fahrradtouren oder fahren in die Berge zum Wandern.

Wandern darf sich zu Recht “Fatburner” nennen, werden dabei doch gut und gerne bis zu 600kcal pro Stunde verbrannt. Jetzt wird bestimmt so Mancher den Einwand bringen, dass Wandern genauso anstrengend ist, wie alle anderen Sportarten. Nun, wenn Sie sich vorgenommen haben den Mount Everest zu besteigen, oder mal eben einmal komplett den Bodensee zu umrunden, mag dies sicherlich zutreffend sein. Aber auch hier gibt die Herangehensweise den Ton an.

Gerade das Wandern gehört zu den Bewegungsarten, die auf der einen Seite Ihren Stoffwechsel so richtig ankurbeln und die Pfunde purzeln lassen, auf der anderen Seite aber ziemlich entspannt sein kann. Diesbezüglich hat Wandern nur Vorteile. In der freien Natur können Sie so richtig aufatmen und die schöne Landschaft genießen, während Sie mit Freunden und Bekannten in einem moderaten Tempo an Bergen und Tälern vorbeimarschieren. Gerade dies macht das Wandern so interessant. Sie bestimmen ganz allein Ihr Tempo und die Route. Beim Wandern müssen Sie sich weder ein Zeitlimit setzen, noch eine bestimmte Herzfrequenz halten, geschweige denn den höchsten Berg erklimmen. Wenn es Ihnen zu schnell geht, dann gehen Sie einfach langsamer oder machen an einer schönen Lichtung im Wald Rast. Suchen Sie sich gerade zu Beginn kurze und einfache Routen aus, dessen Steigungen Sie ohne größere Probleme bewältigen können. So schonen Sie auch Ihre Gelenke.

Sie werden sehen, wie viel Spaß Bewegung an der frischen Luft machen kann und wie schnell Sie nebenbei noch abnehmen werden, wenn Sie regelmäßig wandern gehen! Und wer weiß, vielleicht haben Ihr Partner, Ihre Freunde und Sie gar ein neues Hobby entdeckt, welches Ihnen nicht nur Spaß macht, sondern Ihrer Fitness und Ihrer Gesundheit auch was richtig Gutes tut?

Planung Wanderrouten – worauf man achten sollte

 

Bevor man an die richtige Planung einer Wanderung herangehen kann, sollte man sich zunächst über alle Teilnehmenden genau informieren. Die Wanderroute muss dem körperlichen Leistungsvermögen und den technischen Fähigkeiten aller Teilnehmer angepasst sein, unter besonderer Berücksichtigung der Schwächsten in der Gruppe. Demnach entscheidet sich die Länge der Wandertour und ihr genauer Aufbau. Die Strecke sollte für alle teilnehmenden Personen zu bewältigen sein, also nicht zu kurz und nicht zu lang.

Wenn man vorhat mit Kindern zu Wandern muss man natürlich auch anders planen, als wenn nur Erwachsene an der Wanderung teilnehmen. Die Route muss relativ leicht sein und man kann von Anfang an mehr Zeit einplanen. Generell sollte man am Ende der Route eine „Belohnung“ einplanen, also ein besonderes Ziel was es zu erreichen gilt. So werden die Teilnehmer der Wanderung motiviert auch weiterzumachen, wenn sie vielleicht zwischendurch keine Lust mehr haben. Auch zwischen den Etappen der Route sollte man verschiedene Attraktionen oder Ziele einplanen, wie zum Beispiel Gasthäuser, Burgen oder besondere Aussichtspunkte.

Diese Orte lassen sich auch gut als Rastplätze nutzen, denn es ist wichtig genügend Pausen einzuplanen. Um die Tour attraktiver zu gestalten empfiehlt es sich, sie über verschiedene Geländeformen verlaufen zu lassen. Die meiste Zeit sollte man sich auf ebenem Gelände bewegen, zum Beispiel auf gemütlichen Waldwegen, denn wenn es die ganze Zeit nur bergauf geht verliert man schnell die Lust. Als Alternative zwischendurch kurze, heftige Steigungen einbauen, zum Beispiel steinige Aufstiege. Das sorgt für Abwechslung und hält die Wanderer bei Laune.

Bevor man die Wanderung startet ist es wichtig, auf die Wetterprognosen zu achten, damit man sich nicht in die Gefahr eines heftigen Unwetters begibt. Außerdem darf die richtige Ausrüstung für eine Wandertour nicht fehlen. An erster Stelle steht richtiges Schuhwerk. Die Schuhe müssen passen, so dass man beim Laufen keine Blasen oder Schwielen bekommt. Dazu sollten sie aus geeignetem Material sein, also wasserfest und atmungsaktiv.

Desweiteren benötigt man unbedingt einen Rucksack. Auch hier ist wichtig, dass er der Person die ihn trägt angepasst ist und diese sich damit wohl fühlt. Ansonsten könnte man erhebliche Rückenbeschwerden bekommen, gerade wenn man viel Gepäck hat.

Wichtige Inhalte des Rucksacks sind zunächst einmal ein Erste-Hilfe-Set und ein Mobiltelefon. Wenn man eine kurze Tour geplant hat, reichen auch Pflaster und Verbandsmaterial. Bei längeren Touren eigenen sich die Erste-Hilfe-Sets aus PKW gut.

Gerade wenn man in unbekannten Gebieten unterwegs ist, ist es wichtig an eine Karte und eventuell auch einen Kompass zu denken, damit man sich nicht verläuft. Kleidung zum Wechseln und speziell Regenkleidung sollte man ebenfalls dabei haben, falls unerwartet ein Unwetter aufkommt oder man sich in anderer Art und Weise die Kleidung nass oder ähnliches.

Wandern in der Rhön – viele Möglichkeiten und für jeden was dabei

 

Lassen Sie Deutschlands Herz zu ihrem werden und verlieben Sie sich.

wandern in der rhön

Rhön (Milseburg)

Die Rhön ist das Wanderparadies schlechthin. Sie besticht durch eine unbeschreiblich schöne Landschaft, welche durch eine Vielzahl von meist unbewaldeten Kuppen, langgestreckten Höhenzügen, kleinen Tälern und Flüssen gekennzeichnet ist und mit ihrem Charme, aber auch mit unzähligen Nutzungsmöglichkeiten zum verweilen einlädt.

Sie ist eines der schönsten Mittelgebirge, da gerade der große Formenreichtum eine Seltenheit ist. Trotz alledem ist die Rhön keine reine Naturlandschaft, denn ihr heutiges Erscheinungsbild ist das Ergebnis landwirtschaftlicher Nutzung und so liefern die weitläufigen, waldlosen Ebenen malerische Blicke über die kleinen Städtchen und Dörfer und präsentieren „das Land der offenen Fernen“ von seiner schönsten Seite. Im Kernbereich des Gebirges befindet sich das UNESCO-Biosphären-Reservat, was den Status der Einzigartigkeit noch unterstreicht.

Gerade beim Wandern lässt sich dieses Erlebnis der hautnahen Natur und der frischen Mittelgebirgsluft wunderbar mitfühlen, was durch das erstklassig beschilderte und knapp 5000 km weite Wanderwegenetz Entfaltungsmöglichkeiten für Wanderer aller Erfahrungsstufen bietet. So ist auch das Ziel der Region, gerade die schöne Rhön zum Wanderparadies Nr. 1 zu machen und die natürlichen Gegebenheiten voll auszuschöpfen. Eine sehr gute Infrastruktur, mit zahlreichen Wander- und Berghütten, welche bereits jetzt schon vorhanden sind, liefern dafür beste Voraussetzungen.

Ein Highlight liefert der Hochrhöner. Er ist ein gut 175 Kilometer langer Wanderweg, der von Bad Kissingen (Bayern) bis nach Salzungen (Thüringen) reicht, auf dem das Wandern über mehrere Tage hinweg die interessantesten und sehenswertesten Orte der Region mit den bekanntesten Gebirgszügen kombiniert und aufgrund der sehr guten Beschilderung auch den Wander-Einsteigern beste Voraussetzungen für einen entspannten Erholung- bzw. Erlebnisurlaub in der Natur bietet.

Weiterhin gibt es über 20 zusätzliche Tagestouren (entlang des Hochrhöner), die zu weiteren Ausflügen anregen und genauso wie die Hauptwanderrouten eine sehr gute Qualität, was den Ausbau der Beschilderung, aber auch Unterkünfte entlang der Strecke betrifft, liefern. Auch wird oftmals schon das „Wandern ohne Gepäck“ angeboten, d.h. es findet ein Transfer des eigenen „Hab & Gut“ von Hotel zu Hotel entlang der Wanderroute statt.

Für die Erholung nach dem “Naturlauf” wird dann auch gesorgt, wenn Füße und Körper müde werden. Nicht umsonst sind viele Orte auch Kur- und Urlaubsstätte und so kann man sich in den Wellness- und Erlebnisbädern wieder auffrischen und anschließend in seiner Unterkunft die heimischen Spezialitäten verkosten, wie z.B. das besondere Fleisch des Rhönschafes.

Erleben und genießen Sie die Einzigartigkeit des Mittelgebirges Rhön.