www.wanderschuhe.eu |  Über Uns |  Kontakt |  Datenschutz |  AGB |  Zahlung und Versand |  Impressum 
Hier gehts zum Shop

« Ältere Beiträge Neuere Beiträge » Subscribe Letzte Beiträge

Schneewanderungen – welcher Winterstiefel ist der Richtige?

 

Schneeschuhwandern wird rund um den Globus immer beliebter. Außer ein paar guten Schneeschuhen wird hierfür nicht viel benötigt. Eine Ausbildung oder besondere Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Wer laufen kann, für den ist Schneeschuhwandern kein Problem.

Doch welcher Schneeschuh ist der Beste? Lang oder doch eher kurz? Aus welchem Material ist er? Die Auswahl des richtigen Schuhs richtet sich nach der gewählten Aktivität ,der Dauer der Wanderung und wieviel Gepäck mitgenommen wird. Klar sollte sei:

DEN Schneeschuh gibt es nicht.


Ein Schneeschuh hat generell den Zweck das Gewicht des Trägers über eine große Fläche zu verteilen, dass die Füße nicht im Schnee versinken.

  • Schneeschuharten:
  • Grundsätzlich gibt es drei Arten von Schneeschuhen: Originals, Classics und Moderns. Orginals sind aufgrund der großen Aufrtittsfläche besonders für das Flachland und Tiefschneegebiete geeignet. Sie bestehen aus einem gebogenen und hinten zusammengebundenen Holzstück, das mit Leder bespannt ist. Classics sind von der Form her ähnlich den Originals, bestehen jedoch aus einem Aluminiumrahmen und sind mit einer Kunststoffhaut bespannt. Moderns sind den alpinen Schnee- und Geländeverhältnissen angepasst. Sie bestehen komplett aus Hartplastik und sind meist kleiner und wendiger als Originals und Classics. Aufgrund ihrer geringernen Auftrittsfläche und der vielen Krallen und Spikes sind sie für steiles und alpines Gelände geeignet.
  • Zubehör:
  • Schneeschuhe können mit weiterem Zubehör ausgestattet werden.
    -Für optimalen Halt auf vereistem Schnee gibt es Harschkrallen und Stahl-Spikes.
    -Für ein Gefühl normalen Laufens kann eine frei schwingende Bindungsachse dazugekauft werden.
    - Um den Schneeschuh an höhere Gewichte oder Tiefschnee anzupassen können einige Modelle mit einem Verlängerungsstück erweitert werden.
    - Shock-Absorber sorgen für geräuscharmes und gelenkschonendes Laufen.
    - Ein Bügel, ähnlich einem hohen Schuhabsatz, sorgt dafür, dass der Fuß waagerecht auf dem Schneeschuh steht, selbst wenn es bergauf geht. Dieser wir unter die Ferse gelappt und mithilfe des Tourenstocks ein- und ausgeklappt. Das Ergebnis ist eine deutliche Kraftersparnis.
  • Welcher Schneeschuh für einen selbst der Beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiger ist das Gewicht des Trägers, denn danach richtet sich die Größe. Hier wird in Gewichtsklassen unterteilt, wobei hier nicht gilt: je mehr Gewicht desto teurer der Schuh. Auch die Schrittlänge des Läufers ist hierbei entscheidend.
    Das Einsatzgebiet ist wohl der wichtigste Faktor bei der Schuhwahl. Deshalb sollte vor dem Kauf genau überlegt werden, wo gewandert werden soll. Eine Wanderung auf Forst- und Wanderwegen erfordert natürlich andere Schneeschuhe wie anspruchsvolles Bergwandern.
  • Spezielle Schuhe werden nicht benötigt. Feste, gut imprägnierte Allwetter-Lederbergschuhe mit steifer Profilsohle genügen. Besser jedoch sind natürlich schnee- und wasserdichte Winterstiefel oder Plastikschalen-Bergschuhe die die nötige Wärme und Festigkeit bieten, und mit Steigeisen kompatibel sind.

Sohlen für Wanderschuhe, fest oder komfortabel?

 

wanderschuh-sohlen

Herbstzeit ist Wanderzeit. Die Temperaturen sind nicht mehr schweißtreibend; es lässt sich herrlich durch die Natur laufen. Wir genießen die Farbenpracht der herbstlichen Landschaft und bewegen uns gern und leichtfüßig – wenn das Schuhwerk es zulässt.

Die Auswahl der richtigen Laufwerkzeuge trägt maßgebend zum Gelingen der Wandertour und zum Wohlbefinden bei.

Wichtig ist der gute Sitz der Schuhe. Gewandert wird in der freien Natur, so dass es von einem nicht zu unterschätzenden Vorteil ist, wenn der Schuh wasserdicht ist. Um Verletzungen durch Umknicken zu vermeiden, sollte der Schaft bis über den Knöchel hinausgehen. Der Schuh sollte robust sein und ein rutschfestes Profil haben.

Bevor man sich für ein neues Schuhwerk entscheidet, sollte man darüber nachdenken, in welchem Gelände man sich überwiegend bewegt. Laufen in flachem Gelände erfordert einen anderen Schuh, als Trekking, Bergwandern oder gar Bergsteigen. Hier unterscheidet man zwischen einem Multifunktionsschuh und einem Hochgebirgsstiefel. Dazwischen gibt es noch diverse Kategorien.

Ein Multifunktionsschuh ist leicht, atmungsaktiv und besitzt eine biegsame Sohle. Die trittfesten, aber weichen Sohlen ermöglichen lange, ermüdungsfreie Wege in flachem bis bergigem Gelände. Wer gern im Mittelgebirge auf befestigten Wegen zu Berghütten unterwegs ist, ist mit diesem Schuh gut bedient. Auch für den Urlaub ist er bestens geeignet; er ist überaus bequem bei längeren Besichtigungstouren, lässt er den Fuß doch optimal abrollen und beugt damit Ermüdungserscheinungen vor.

Der Leichtwanderschuh hat eine biegsame Sohle und einen Nylon-Schaft. Dieser Schuh zeichnet sich durch leichtes Gewicht, angenehmes Abrollverhalten und griffige Sohlen aus. Für das Mittelgebirge ist er bestens geeignet, das Laufen in unwegsamem Gelände mit diesem Schuh wird schwieriger, weil Geröll und Steine den Fuß belasten. Wanderwege lassen sich mit einem Leichwanderschuh mühelos bewältigen.

Für das Laufen im Gelände, über Geröllhalden und im Gebirge braucht es einen festen Schuh mit gutem Profil und einer festen Laufsohle, die den Fuß entlastet. Hier wird ein fester Wanderstiefel benötigt, der den Fuß schützt und stützt. Der Wanderstiefel erhöht die Trittsicherheit, lässt Nässe nicht durchdringen und verfügt durch die Verwendung von Membranen über eine gute Lüftung.

Ebenso wie es keine Einheitskleidung zum Wandern gibt, kann es auch keinen Einheitsschuh geben. Die Auswahl des richtigen Wanderschuhs sollte gut durchdacht werden. Leicht und luftig bewegt man sich in moderatem Gelände mit einem Schuh, dessen Sohle dem Fuß das Abrollen gestattet, ein Schuh der gut durchlüftet wird aber keine Nässe eindringen läßt. Wohingegen bei Bewegung in schwierigem Gelände der Fuß durch eine feste Sohle und durch eine rundumlaufende Hartgummischicht zu schützen ist.

Kommt zum optimalen Schuh dann noch eine dicke Socke, ist der Wanderspaß garantiert. Der erfahrene Wanderer wird aber niemals in neuen Schuhen eine lange Wandertour unternehmen. Der Schuh sollte vor längeren Wandertouren eingelaufen werden, um Blasenbildung zu vermeiden.

Welche Materialien werden bei der Produktion von Wanderschuhen eingesetzt

 

Die verwendeten Materialien für die Herstellung von Wanderschuhen sind durch die vorgesehene Beanspruchung bedingt. Normalerweise kann man Wanderschuhe in vier Kategorien einteilen:

1) Leicht-Wanderschuhe
für Feld-, Wald- und Wiesenwanderungen geeignet
2) Wanderstiefel
für das Wandern in flacheren Bergregionen mit unebenem Untergrund geeignet
3) Bergwander-Stiefel
für Hochlagen- und Schneefeld-Wanderungen
4) Alpin Bergsteiger-Stiefel
für Alpines Bergsteigen mit Steigeisen, bei extremer Kältebelastung, Eis und Schnee

Im Wesentlichen gibt es zwei Haupt-Materialien für die Herstellung von Wanderschuhen, zum einen Leder, zum anderen Nylon und häufig wird auch eine Kombination von Beiden gefertigt.

Die Bestandteile des Wanderschuhs – worauf kommt es an?

1- Der Sohlenaufbau

a) Der Abroll-Widerstand – vor und zurück

Für Leicht-Wanderschuhe benötigt man eine Sohle mit wenig Abroll-Widerstand, weil für kurze Distanzen auf fast ebenem Untergrund und geringem Gewicht die Arbeit, die der Fuß selbst verrichten kann, relativ hoch ist.
Wanderstiefel und Bergwander-Stiefel vertragen eine Sohle mit höherem Abroll-Widerstand, um bei Wanderungen auf unebenem Untergrund, beim Auf-/Absteigen von Gefälle, beim Wandern von langen Distanzen und für das notwendige Eigengewicht der Stiefel eine hohe Entlastung des Fußes zu gewährleisten.
Alpin Bergsteiger-Stiefel brauchen eine Sohle mit sehr hohem Abrollwiderstand um auf Schnee und Eis Halt zu gewährleisten und auch für den Einsatz von Steigeisen.

In der Regel werden die Außensohlen für alle Wanderstiefel aus Gummi gefertigt.

b) Die Torsions-Steifigkeit – links und rechts

Die Kriterien sind hier ähnlich, für Leicht-Wanderschuhe sollte gute Führung vorhanden sein, für Wander- und Bergwander-Stiefel ist fester Halt notwendig und für Alpin Bergsteiger-Stiefel ist eine fast verwindungsfreie Sohle zum Klettern und der Arbeit mit Steigeisen erforderlich.
Die Verstärkung der Sohlen wird ebenfalls durch Verwendung von massivem Gummi bewirkt.

c) Die Dämpfung – oben und unten durch die Zwischensohle

Für die Dämpfung gilt, Leicht-Wanderschuhe können viel Dämpfung für Gelenk Schonendes Wandern vertragen, Wander- und Bergwander-Stiefel brauchen etwas Dämpfung, aber auch guten Halt und Alpin-Stiefel sollten nur über eine reduzierte Dämpfung verfügen und dafür stabilsten Halt geben. Die Zwischensohle wird üblicherweise aus EVA (Ethylen Vinyl Acetat) oder PU (Polyurethan) gefertigt.

d) Das Profil – Haftkraft am Untergrund

Das Sohlenprofil sollte mit steigenden Anforderungen gröber werden. Für Leicht-Wanderschuhe reicht wenig Profil, für Bergwander-Stiefel sollte es schon etwas gröber sein und für Alpin-Stiefel benötigt man ein extrem grobes Profil um auf Eis und Schnee noch Haftkraft zu gewährleisten. Auch das Profil der Sohle besteht in der Regel aus Gummi, um feste Bodenhaftung zu bewirken.

2 – Das Obermaterial – was soll hinaus und was darf nicht hinein

Generell gilt, je größer die Beanspruchung desto massiver sollte das Obermaterial sein. Für Leicht-Wanderschuhe reicht ein leichtes, luftiges Nylon Material, Bergwander-Stiefeln empfiehlt sich etwas mehr Belastbarkeit durch eine Nylon/Leder-Kombination. Alpin Stiefel sollten aufgrund der hohen Anforderungen eher aus Leder sein.
Verwendet werden
- Rauleder, das hochwertigste Material gemessen an Verschleiß und Lebensdauer, ist extrem stabilisierend, wasserabweisend, allerdings dafür auch weniger luftdurchlässig, schwer und steif
- Nubuk Leder ist abgeschliffenes Rauleder, sehr strapazierfähig, relativ atmungsaktiv, Wasser abstoßend, leichter und flexibler
- Nylon/ Mesh Nylon Material ist leicht, flexibel, Wasser abstoßend, hoch atmungsaktiv und außerdem günstig, jedoch sehr verschleißanfällig
- Leder/Nylon Kombinationen eignen sich für mittlere Belastung, sie sind relativ leicht und flexibel, Wasser abweisend, bieten mittleren Halt, sind aber auch sehr leicht zu beschädigen
- Micro-Pore Material ist eine Zwischenmembran, die sowohl für Leder als auch für Nylon Stiefel verwendet wird, sie gewährleistet hohe Atmungsaktivität bei Wasser Undurchlässigkeit

3 – Innenmaterial – wie der Fuß es braucht

Die Materialien für die Innenausstattung sind ebenfalls Leder, Nylon, Leder/Nylon Gemisch und Micro-Pore Ausstattung.

Leicht-Wanderschuhe sind mit Nylon gut bedient, wenn das Obermaterial hoch atmungsaktiv und Wasser abweisend ist, z.B. aus Nylon oder Nylon-Mesh Microfaser.

Berg-Stiefel und Alpin-Stiefel sind ebenfalls mit Nylon oder einem Leder/Nylon Gemisch gut bedient, weil hier hohe Atmungsaktivität und die Leichtigkeit des Materials ergänzend zu der Schwere und Luftdichtigkeit des Obermaterials wirken. Auch für das Innenfutter kommen Membranen zum Einsatz um den Abtransport des Fußschweißes zu bewirken und das Eindringen von äußerer Feuchtigkeit zu verhindern.

Wandergebiete in Deutschland: Odenwald

 

wanderwege-deutschlandDer Odenwald hat sehr viele wunderschöne Wandergebiete zu bieten, die an der Bergstraße, dem Neckar und dem Main entlang führen. Es gibt sehenswerte Waldgebiete, rauschende Bäche, Burgen und Schlösser zu bewundern.

Zahlreiche Kirchen, Wallfahrt-Kapellen und Fachwerkstädte laden zu einem Besuch ein. Vieler Orts gibt es Wein-, Brunnen- und Altstadtfeste die zum Mitfeiern einladen. Der Odenwald bietet sich für Tagesausflüge oder für Wanderungen an, die sich über mehrere Tage erstrecken. Für das leibliche Wohl sorgen zahlreiche Gaststätten im Umland. Hier kann man sich die regionale Küche schmecken lassen und sich von der Wanderung erholen. Im vorderen Odenwald findet man zwischen Zwingenberg und Freudenberg am Main, den 127 Kilometer langen Nibelungensteig. auf dieser Wanderung findet man unter anderem das Reichenbacher Felsenmeer und die Siegfriedsquelle bei Grasellenbach. weiter geht es zum Marbach-Stausee. Auf diesem Wanderweg gibt es sehr viel Natur mit ihren Schönheiten zu entdecken.

Wer auf den Spuren der Römer wandeln möchte, kann dies auf den beiden Limes-Wanderwegen tun. Dies sind Touren von 113 und 168 Kilometern. Natürlich gibt es nicht nur Wandertouren die sich über mehrere Tage erstrecken, jeder kann sich ganz nach seinen Wünschen seine Tour aussuchen. Die meisten der Wanderwege sind gut markiert, so das man immer eine Orientierungshilfe hat.

Selbstverständlich gibt es auch Wanderkarten zu den jeweiligen Wandergebieten. Auch wer nicht gerne zu Fuß unterwegs ist, findet im Odenwald viele Möglichkeiten sich vorwärts zu bewegen, denn man kann dies auch mit dem Rad oder hoch zu Pferd tun. Wer den Odenwald ganz entspannt erleben möchte, hat die Möglichkeit eine geführte Tour im Planwagen zu erleben. Der zentrale Punkt des Odenwald sind die Städte Michelbach und Erbach. Die Bergstraße war zu Ritterzeiten eine wichtige Handelsstraße der Römer. Auf den Höhen wurden damals viele Burgen erbaut, in den Tälern entstanden die Ortschaften. Zu empfehlen ist das Mühltal, das seinen Namen den vielen Mühlen verdankt. Hier wandert man über grüne Auen und an Bächen entlang und findet ganz sicher Erholung und Entspannung. Der Odenwald hat sehr viel zu bieten, egal ob man sich nur für die Landschaft oder für die Geschichte aus längst vergangener Zeit interessiert. Egal was man unternehmen möchte, ob Groß oder Klein, hier wird jeder fündig. Da der Odenwald ein bequemes Wandergebiet ist, das nur über wenige Anstiege verfügt, ist es auch für Kinder und ältere Menschen sehr gut geeignet.

Was sind Funktions-Wandersocken?

 

Unter Funktions-Wandersocken versteht man Socken, die speziell für Wanderungen und Mehrtagestouren in Gebirgen und Feldwegen sowie ähnliche Belastungen geeignet sind. Ihre Funktion ist es, die Füße während der bei solchen Wanderungen üblichen Belastungen vor Schäden und Verletzungen zu bewahren und stattdessen ein angenehmes Tragegefühl zu erzeugen. Die Besonderheiten einer solchen Funktions-Wandersocke sind vor allem atmungsaktive, antibakterielle und geruchshemmende Eigenschaften sowie eine Stoßdämpfer-Funktion.

Atmungsaktivität

Wandersocken müssen atmungsaktiv sein, also Feuchtigkeit nach außen ableiten, um den Fuß trocken zu halten. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich Blasen bilden – denn diese entstehen durch Reibung zwischen dem Stoff und der schwitzenden Haut. Außerdem wird Fußpilzen vorgebeugt, da auch diese ein warmes und feuchtes Klima bevorzugen. Nicht zuletzt wird auch der Geruch auf diese Weise minimiert.

Die Ableitung der Feuchtigkeit nach außen hin wird durch den Einsatz spezieller Stoffe, so genannter Funktionstextile, erreicht. Außerdem sind viele Modelle mehrschichtig, weisen also verschiedene Meterialien auf. Zumeist findet sich innen ein weicher, komfortabler und den Schweiß aufnehmender Stoff, während außen ein robusteres Material genutzt wird.

Antibakteriell

Auch antibakterielle Eigenschaften sind wichtig zur Gesunderhaltung des Fußes; ein Großteil dieser Wirkung wird zwar bereits durch die Trockenhaltung des Fußes erreicht, bei einigen Modellen finden aber dennoch zusätzlich noch Silberpartikel Verwendung, die ebenfalls eine antibakterielle Wirkung besitzen.

Dämpfung

Die markanteste und wichtigste Eigenschaft der Funktions-Wandersocken ist jedoch ihre stoßdämpfende Wirkung. Diese wird durch weiche Polster an den Ballen, Zehen, Fersen und gegebenenfalls auch am Schienbein erreicht. Sie bewirken zum Einen ein angenehmes und gedämpftes Laufgefühl, was insbesondere auf harten und felsigen Untergründen von großer Bedeutung ist, zum Anderen schützen sie aber auch die Haut vor übermäßiger Reibung mit dem Stoff der Schuhe, so dass Hautabschürfungen und Blasen vermieden werden.

Die Polsterung ist auch der Grund dafür, dass Wandersocken jeweils eine Ausführung für den linken und den rechten Fuß haben – da die Füße symmetrisch aufgebaut sind, ist für einen effektiven Sitz der Polster selbiges auch für die Socken erforderlich.

All diese Wirkungen unterscheiden sich in ihrer Intensität durch die verwendeten Materialien, die jeweils verschiedene Vor- und Nachteile bieten und meistens zur Funktionsoptimierung kombiniert werden.

Baumwolle

So haben Wandersocken aus Baumwolle die Eigenschaft, viel Feuchtigkeit schnell aufzunehmen, allerdings geben sie diese nur sehr langsam wieder ab und sind daher nur für kürzere Belastungen geeignet. Schurwolle nimmt zwar weniger Schweiß auf, gibt ihn aber gut an die Umgebung ab und hat zudem sehr gute wärmende Eigenschaften, was bei kalter Witterung äußerst vorteilhaft ist.

Die Kunstfasern hingegen haben einen guten Feuchtigkeitstransport gemein; Zusätzlich haben aber die verschiedenen Arten von Kunstfaser meist noch weitere Eigenschaften, die sie für verschiedene Zwecke qualifizieren. So wirken bestimmte Polyesterfasern (Coolmax) kühlend auf den Fuß, während Polypropylen die Feuchtigkeit gut leitet und Polyamid besonders robust ist.

Um von dem Nutzen der Funktions-Wandersocken zu profitieren, muss Einiges beachtet werden. So sollten bei hochwertigen Exemplaren die Nähte nicht zu dick sein. Es muss darauf geachtet werden, dass ein guter, aber nicht zu fester Halt und ein faltenfreier Sitz gewährleistet sind. Sind all diese Voraussetzungen erfüllt, kann sich der Träger auf erheblich angenehmere Aktivitäten einstellen.

Wanderkleidung

 

Nicht nur Senioren gehen wandern, die Bewegung in der Natur ist auch bei Familien und jungen Menschen sehr beliebt. Wandern bringt das Naturerlebnis mit sportlicher Betätigung in Einklang und ist daher bei allen beliebt, die hin und wieder Erholung vom stressigen Alltag suchen.

WanderkleidungWer wandern geht, braucht entsprechende Kleidung. Vor allem im Gebirge ist Wanderkleidung unerlässlich, da es durchaus zu plötzlichen Wetterumschwüngen kommen kann, für die der Wandersmann gerüstet sein sollte.

Sehr beliebt und äußerst praktisch sind Wanderhosen, deren Hosenbeine sich mittels Reißverschlüssen abtrennen lassen. So lässt die Wanderkleidung im Handumdrehen an die aktuellen Witterungsbedingungen anpassen. Das Material ist in der Regel atmungsaktiv und gleichzeitig wasserabweisend – so ist der Wanderer für jedes Wetter gerüstet und muss nicht zusätzliche Hosen oder Jacken mit auf die Wanderung nehmen.

Als Material für Wanderjacken und Wanderhosen kommen Materialien wie Fleece, Lycra oder auch Gore-Tex.

Ein entscheidender Faktor für den Spaß am Wandern sind die Wanderschuhe. Häufig wird auf diesen Punkt der Wanderkleidung nur wenig Aufmerksamkeit verwendet. Alte Turnschuhe oder Winterstiefel werden als Schuhwerk mit auf die Tour genommen, Blasen an den Füßen und verstauchte Knöchel sind nicht selten die Folge. Bevor es auf eine Wanderung geht, sollten Wanderschuhe oder Wanderstiefel mit einer ausgeprägten Profilsohle im Fachgeschäft anprobiert werden, um das passende Paar Schuhe zu finden. Es empfiehlt sich, beim Wandern Wandersocken zu tragen. Diese Funktionsstrümpfe sorgen dafür, dass der Fuß nicht zu sehr schwitzt und außerdem guten Halt im Schuh hat.

Es empfiehlt sich außerdem, auf einige Accessoires zu achten: Wanderstöcke, Sonnenbrille und ein Hut oder eine Mütze bieten nicht nur Annehmlichkeiten bei der Wanderung, sondern können sich als äußerst nützlich erweisen. So bieten sie Halt in schwierigem Gelände bzw. Schutz vor grellen Sonnenstrahlen.

Wer sich auf eine Wanderung begibt und nicht zu einer Gefahr für sich und seine Mitmenschen werden möchte sollte neben der richtigen Ausrüstung auf eine angemessene Streckenauswahl achten. Oft sehen Strecken auf der Wanderkarte weniger schwierig aus als sie es in der Realität sind. Daher sollte unbedingt auf die Einstufungen der Bergwacht bzw. vergleichbarer Institutionen geachtet werden.

Zwiegenähte Bergstiefel

 

Kaum ein Laie wird die Frage: Was ein zwiegenähter Bergstiefel ist? beantworten können. Und auch viele Hobbywanderer haben nie zuvor von einem solchen besonderen Bergstiefel gehört. Nur wenige Menschen kennen den kleinen aber feinen Unterschied zwischen einem normalen Schuh oder einem zwiegenähten Bergstiefels. Und wer ihn kennt – weiß ihn zu schätzen!

Zwiegenähter vs. herkömmlicher Wanderstiefel

Wer nun annimmt es handelt sich bei einem zwiegenähten Bergstiefel um einen gewöhnlichen Bergstiefel, der irrt gewaltig! Denn die zwiegenähten Bergstiefel sind ein paar ganz besondere Bergstiefel die heutzutage kaum noch jemand wirklich von Hand herstellen kann. Denn diese traditionelle Technik des Zwienähens beherrschen nur noch wenige Handwerker. Aber was genau macht denn nun einen zwiegenähten Bergstiefel zu einem solch besonderen und auch wertvollen Bergstiefel?

Halt, Wasserdichtigkeit und Robustheit

Mal abgesehen davon, dass er dem Träger einen sicheren Halt gibt und vor Kälte und Nässe schützt, so ist dieser Bergstiefel ein Stiefel für die Ewigkeit. Anders wie bei einem gewöhnlichen Bergstiefel wird das feste Leder über den oberen Teil des Schuhes gearbeitet. Dort wird es überschlagen und an die Innensohle geklebt. Erst danach wird die Schuhsohle an den Schuh gearbeitet und macht ihn damit extrem stabil. Außerdem behält der Bergstiefel so länger als ein normaler Schuh seine Form und sorgt so für eine optimale Passform und langlebigen Halt. Der zwiegenähte Bergstiefel wirkt so stützend und ist dennoch beweglich, er ist wasserfest und atmungsaktiv.

Traditionelle Herstellungsweise

Diese Tradition gibt es nun schon sehr viele Jahre und nach wie vor wird eifrig daran gearbeitet den Tragekomfort und die Funktionalität des Schuhes zu erhöhen und das Design noch besser aussehen zu lassen.

In der heutigen Zeit haben längst auch Maschinen manchen Menschen abgelöst! So ist es leichter das harte und schwere Leder zu verarbeiten. Dennoch ist der Mensch nicht weg zu denken, denn kleine versteckte Raffinessen und Kniffe die man beim Schleifen, Kleben und Zwienähen beherrschen muss, kann keine Maschine ersetzen. Zwar sind zwiegenähte Bergstiefel nicht ganz günstig, aber sinnvoll.

Maßgeschneiderte Wanderstiefel

Viele Läden die auf Bergsteigen – und Wandern spezialisiert sind, bieten auch einen individuellen und maßgeschneiderten Schuh an. Ganz nach Wunsch kann man das Leder bestimmen, die Stärke des Leders oder auch die Farbe. Mittlerweile werden, die aus Deutschland stammenden Schuhe schon lange nicht mehr nur in Deutschland verkauft; längst haben sie die Grenzen überschritten und sind auf der ganzen Welt gefragt und gekauft. Und mit den verschiedenen Beschaffenheit der viele Berge, genauso wird weiter an einem noch besseren Bergstiefel gearbeitet und genauso wird die Tradition des Zwienähens der Bergstiefel von Generation zu Generation weitergegeben.

Trekkingstiefel – Was müssen Trekkingstiefel können?

 

treckingschuhDas richtige Schuhwerk für Trekkingtouren

Im Allgemeinen versteht man unter dem Begriff Trekking, eine längere Wanderung mit Gepäck und mit dem Verzicht auf eventuell vorhandene Infrastrukturen. Dabei werden solche Trekkingtouren meist in zivilisationsfernen oder spärlich besiedelten Gebieten durchgeführt und werden in professioneller Form meist als Expeditionen bezeichnet.

Es ist aber auch möglich, Trekkingtouren an jedem anderen Ort durchzuführen, solange man das Grundprinzip des Wanderns mit Gepäck berücksichtigt.

Um für das Trekking gut vorbereitet zu sein, gibt es verschiedene Kleidung, wie: Jacken, Hosen, Handschuhe, Rucksäcke und natürlich die Trekkingstiefel. Hierbei haben alle Kleidungsstücke etwas gemein, sie sollten sowohl warm halten, als auch Allwetter-tauglich sein. Im nachfolgenden Text werden nun die Trekkingschuhe genauer unter die Lupe genommen.

Woran erkennt man gute und zuverlässige Trekkingstiefel? Es ist wichtig, sich das Material und die Verarbeitung, der Stiefel genau anzusehen. Dabei sollte das Material von hoher Qualität sein, am besten eignet sich hierfür Leder für den Stiefel und Hartgummi für die Sohle. Weiterhin ist darauf zu achten, dass für ein optimales Laufklima im Trekkingstiefel gesorgt ist, denn nur so kann man mit ihm auch längere Touren in Angriff nehmen. Um dies zu erreichen, sollte der Stiefel innen gepolstert sein aber trotzdem atmungsaktives Futter aufweisen. Zudem sollte der Trekkingstiefel stabile und hohe Schäfte besitzen, die fest verschnürt werden können und somit die Knöchel optimal schützen, sowie unterstützen.

Der Letzte wichtige Punkt, an dem man einen guten Trekkingstiefel erkennt, ist der Preis. Dieser sollte angemessen hoch sein, da dies sonst für eine mindere Qualität bei der Verarbeitung und dem Material spricht. Um sich hier, bei den Schuhen, über die einzelnen Punkte informieren zu können, lohnt es sich im Internet die Produktbeschreibungen genau durchzulesen oder aber sich in einem Wanderbedarfsgeschäft von einem Fachmann beraten zu lassen. Egal, für welche der beiden Varianten man sich entscheidet, wichtig dabei ist, dass man sich Zeit lässt und mehrere Angebote, an passenden Trekkingstiefeln, miteinander vergleicht.

Was für Eigenschaften müssen gute Trekkingstiefel besitzen? Der Sinn eines guten Trekkingstiefels liegt darin, dass er den Wanderer bei seiner Tour bestmöglich unterstützt und den nötigen Schutz bietet. Daher sollte ein solcher Stiefel auch auf längeren Touren bequem sein und einen sicheren Schutz an den Knöcheln, den Fersen, dem Fußbett und den Zehen bieten. Weiterhin muss der Schuh das Fußklima optimal ausgleichen, sodass man den Stiefel sowohl in heißen Gegenden, wie auch auf Bergen nutzen kann, ohne dass man einen großen Temperaturunterschied feststellen kann.

Wenn man diese Punkte beachtet, ist es nicht schwer, für sich den passenden Trekkingstiefel zu finden, der einen beim Laufen bestmöglich unterstützt.

Warum darf man Wanderschuhe nicht fetten, sondern muss waxen?

 

Wanderschuhe sind der wichtigste Bestandteil einer Wanderausrüstung, und unterliegen einem sehr hohen Verschleiß, deshalb gehören Sie einer regelmäßigen Pflege unterzogen. Es reicht allerdings nicht aus, die Schuhe mit einem normalen Schuhpflegemittel zu behandeln. Wanderfreunde sollten die Schuhe öfters wachsen und nachimprägnieren.
Eine regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer und erhält alle Funktionen Ihres Wanderschuhes. So wird eine lange Haltbarkeitsdauer gewährleistet, und es lohnt sich etwas teuere, aber hochwertigere Schuhe für Ihre Wanderungen anzuschaffen.

  • Bitte wachsen Sie Ihre Wanderschuhe und fetten Sie nicht ein.
  • Das Einfetten von Wanderschuhen ist nicht zu empfehlen, bei einer Überfettung der Schuhe erreicht man leider eine komplette Gegenwirkung. Anstelle einer guten Pflege, sinkt die Atmungsaktivität und der Schaft wird weicher und verliert dadurch an Festigkeit.
  • Nach einer hoffentlich schönen und interessanten Wandertour, sollten zuerst die Einlagen aus den Schuhen genommen werden. Die Schuhe und die Einlagen, am besten an frischer Luft, langsam auslüften und trocknen lassen. Wenn Sie den Trocknungsprozess beschleunigen wollen, bitte auf keinen Fall die Schuhe an Hitzequellen stellen, dort besteht die Gefahr das der Kleber an der Sohle sich verflüssigt, sondern lieber mit Zeitungspapier ausstopfen.
    • Wenn der Schuh nicht so nass ist, das kein Zeitungspapier benötigt wird, ist es ratsam Schuhspanner aus Holz zu verwenden, so behält der Schuh am besten seine Form.
  • Wenn die Schuhe getrocknet sind, sollten Sie diese mit einer Bürste und reinem Wasser, ohne irgendwelche Zusätze, säubern. Wenn der Schuh sauber aber noch etwas feucht ist, imprägnieren Sie den Schuh bitte, und lassen diesen 24 Stunden stehen. Erst nach 24 Stunden entfaltet die Imprägnierung, durch das Schließen der Lederfasern, Ihre komplette Wirkung.
  • Den Innenraum Ihres Schuhes können Sie, bei Anzeichen eines Geruches, mit lauwarmen Wasser und einer Bürste reinigen, bitte verwenden Sie nur Wasser , höchstens noch eine Kernseife.
  • Bitte waschen Sie Ihre Wanderschuhe unter keinen Umständen in der Waschmaschine, dies kann zu einer starken Beschädigung der wichtigen Funktionen des Wanderschuhes führen.
  • Anschließen gehört ein Schuhwachs oder eine Wachsemulsion mehrmals dünn auf den Schuh mit einem Schwamm oder Lappen aufgetragen. Leder braucht regelmäßig Wachs „zum Leben“ , wie der Mensch seine „ Nahrung“.
  • Wiederholen Sie den Vorgang lieber einige Male, anstelle es einmal ganz dick aufzutragen. Wachsen Sie alle Bestandteile des Wanderschuhes, auch die Schuhzunge und den Zungenbeutel, hier erreichen Sie den besten Schutz wenn Sie vorher die Schnürsenkel herausmachen.
  • Das Wachs sorgt dafür, dass der Wanderschuh nicht an Festigkeit und Atmungsaktivität verliert. Beim Einfetten bleibt der Schuh zwar wasserdicht, wird aber weicher und verliert an Atmungsaktivität.

Wanderkarten: Technische Hilfsmittel oder eine Wanderkarte aus Papier?

 

kompass auf einer karteWenn große weite Wege gewandert werden sollen, sind technische Hilfsmittel sowie das GPS Gerät sicher ein großer Vorteil. Kennt man sich nicht aus, sollte ein erfahrener Wanderer trotzdem mit dabei sein. Bevor es das elektronische Ortungsgerät gab, benutzte man einen Kompass in Verbindung mit einer guten Karte. Wer gut Karten lesen kann und Freude am Wandern hat, benutzt sicher lieber eine Wanderkarte, die man leicht in die Tasche stecken kann. Für größere Wanderungen nimmt man natürlich auch noch einen Kompass zu Hilfe, mit dem dann die Richtung bestimmt wird. Der Kompass ist zwar auch ein technisches Hilfsmittel, das es aber schon lange gibt und der nicht schwer abzulesen ist. Etwas Erfahrung braucht man sicher auch, um mit einem Kompass und der Wanderkarte den richtigen Weg zu finden.
Heute gibt es schon spezielle Karten, die auf ein GPS Gerät abgestimmt sind. Alle Koordinaten sind auf der Wanderkarte eingezeichnet, sodass man nur mit seinem GPS den Weg bestimmen kann. Es gibt unzählige Wanderkarten im Internet, die man auch runterladen kann, die auf GPS Daten aufgebaut sind. Diese Karten gibt es aus ganz Europa, wo immer man wandern möchte. Natürlich gehört schon etwas technisches Verständnis zum Bedienen des GPS Gerätes dazu. Aber wenn man das Gerät beherrscht, ist es nicht so schwierig, seinen Weg anhand der Daten zu finden. Also mit den neuen technischen Hilfsmitteln GPS und speziellen Wanderkarten ist das Wandern auf vorgezeigten Wegen einigermaßen leicht zu bewältigen.

Natürlich gibt es auch noch die herkömmlichen Wanderkarten, die keine Koordinaten angeben, wo man sich nur nach der Himmelsrichtung richten muss. Dafür wird aber noch zusätzlich ein Kompass benötigt, der dem Wanderer die Himmelsrichtung anzeigt. Wenn man ganz ohne technische Hilfsmittel auskommen möchte, geht’s es sicher auch ohne Kompass nur mit einer herkömmlichen Wanderkarte. Eine gute Wanderkarte zeigt auch Erhöhungen oder andere Besonderheiten der Natur an, nach denen sich der Wanderer richten kann. Die Himmelsrichtung lässt sich auch anhand des Sonnenstandes oder nachts nach den Sternen bestimmen. Natürlich braucht man dann schon etwa Erfahrung und Wissen über die Sonne und die Sterne. Auch mit einer normalen analogen Uhr lässt sich die Himmelsrichtung in etwa bestimmen. Wenn man die Richtung weis, in welche man wandern muss, können auch entfernte Markierungspunkte wie Berggipfel oder Baumkronen zu Hilfe genommen werden.

Also wie man wandert, ist sicher jedem seine Sache, ob nun altherkömmlich nach normalen Wanderkarten oder mit Hilfe eines GPS Gerätes, liegt auch am Umgehen mit der Technik oder einer Wanderkarte aus Papier.