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Durch die Wüste wandern

 

Durch Wüsten wandern – geht das oder lieber Finger weg von solchen Extremtouren?

Einen Strandurlaub in der Karibik oder ein Wochenende in einer Großstadt ist vielen Abenteurern zu langweilig. Etwas Spannendes und Extremes muss her. Wie wäre es mit einer Wanderung durch die Wüste? Fast durch jede Wüste der Welt kann man Wanderungen machen. Doch viele Menschen fragen sich: Sind solchen Wanderungen überhaupt sicher? Die beliebtesten Wandertouren durch die Wüste finden in der Sahara statt. Die Sahara bedeckt den kompletten nordafrikanischen Kontinent und 10 Länder und ist damit perfekt zum Wandern geeignet.

Natürlich kommt es bei jeder Wüste darauf an, welchen Teil der Wüste man durchquert. Es gibt auch hier große Unterschiede. Als Wüstenwanderer Anfänger sollte man die leichten Wege durch die Wüste bevorzugen. Am besten hat man natürlich noch einen erfahrenen Führer der die Wege, die Wüste und auch die Gefahren kennt. Die Sicherheit sollte wuestenwanderungbei einer Wüstenwanderung immer absolute Priorität haben. Ebenfalls ist es wichtig, in welcher Saison man wandern möchte, denn zu manchen Jahreszeiten sind weniger gefährliche Tiere in der Wüste unterwegs wie zu anderen. Doch es ist keineswegs so, dass man alle zwei Meter einer gefährlichen Schlange oder einem bösartigen Skorpion begegnet. Es muss schon viel Glück dazu gehören, diese seltenen Tiere zu erblicken. Dennoch sollte immer Vorsicht geboten sein.

Bei einer Wüstenwanderung spielt natürlich auch die eigene gesundheitliche Verfassung eine große Rolle. Ist man Gesundheitlich angeschlagen oder hat schon Beschwerden vor der Wanderung, sollte man diese lieber lassen, denn eine große Gefahr der Wüste sind die unterschiedlichen Temperaturen. Je nach Wüste können die Temperaturen am Tag unglaublich hoch sein und in der Nacht rapide abfallen. Manch geschwächter Körper verträgt diese Schwankungen nicht auf Dauer. Bei der Planung der Reise sollte man deswegen darauf achten, das man bei einem gut erträglichen Klima reist, denn noch das ganze Jahr über sind die Temperaturen in den Wüsten der Erde so extrem.

Natürlich ist bei einer Wüstenwanderung eine gute Ausrüstung wichtig. Man sollte soviel mitnehmen damit man jeder Situation gewachsen ist, aber nicht soviel, dass man sich kaputt schleppt. Je nachdem wie man möchte kann man in einer Wüste entweder unterm freien Sternenhimmel schlafen oder auch in Zelten, dies bleibt jedem selbst überlassen und man sollte auch dementsprechende Ausrüstung mitnehmen. Ein guter Helfer in der Wüste sind natürlich Kamele. Diese tragen das Gepäck und man kann selbst viel leichter wandern. Natürlich kann man auch ohne Kamele durch die Wüste schreiten.

Eine Wanderung durch die Wüste ist nicht für jeden etwas. Man sollte auf seine gesundheitliche Verfassung achten und einen erfahrenen Führer mitnehmen. Beachtet man einige kleine Dinge, kann die Wanderung durch die Wüste losgehen und ein echtes Abenteuer mit geringem Risiko werden.

Familien Kurzurlaub in Berlin

 

Berlin zieht jährlich Tausende von Touristen an, die die vielen kulturellen Angebote und spannenden Freizeitmöglichkeiten der deutschen Hauptstadt sehr schätzen. Eine multikulturelle belebte Großstadt, die durchaus ruhige und erholsame Fleckchen hat -

Berlin lohnt sich für einen Kurzurlaub, ob als Rucksacktourist oder mit der ganzen Familie

Ein Familienurlaub in die Hauptstadt ist mit Sicherheit sehr aufregend, denn es tun sich sehr viele Ausflugsziele auf, die mit kleinen und größeren Kindern angestrebt werden können. Sehr weit oben auf der Liste steht bei Familien der Berliner Zoo, der nicht zuletzt durch seinen Eisbären Knut an Weltbekanntheit erlangte. Der Zoo direkt in der City ist nicht nur der älteste Zoo Deutschlands, sondern auch der artenreichste der Welt. Mit über 14000 Tieren auf 34 Hektar ist er bei Kindern sehr beliebt und hat einiges zu bieten. Ein Nachttierhaus und angrenzendes Aquarium runden einen Zoobesuch noch einmal richtig ab, die gastronomischen Einrichtungen und Spielmöglichkeiten auf dem großen Areal sind für Familien genau das richtige.

Legoland Discovery Centre

Ein zweistündiger Ausflug zum Legoland Discovery Centre ist für Familien sicherlich ein Highlight. Auf 3500 Quadratmetern können Kinder in die Welt der Legosteine eintauchen, spielen, entdecken und mehr über die Geschichte des angesagten Spielzeugs erfahren. Sechs Themenbereiche machen eine Tour durch das Spielzeug-Centre unheimlich spannend und wecken die Neugier der kleinen Spielfreunde. Ein 4D-Kino und eine spektakuläre Fahrattraktion am Ende des Besuchs lassen den Tag im Legoland nicht so schnell vergessen.

Seit einigen Jahren steht das Sealife Center bei Großfamilien weit oben auf der Ausflugsliste bei einem Berlinbesuch. Über 4000 verschiedene Meeresbewohner können hier ganz aus der Nähe betrachtet werden. Eine spannende Fahrt mit einem gläsernen Aufzug durch das größte Salzwasseraquarium der Welt macht großen Spaß und ist gerade für Kinder eine faszinierende Angelegenheit.

Wanderwege Berlin

Berlin bietet auch viele ruhige und erholsame Ecken, Badeseen und Wäldchen. Wer mit den Kindern gerne die Natur genießt, ein wenig radeln oder planschen gehen möchte, der ist zum Beispiel im Grunewald gut aufgehoben. Hier bieten sich tolle Wanderwege, Naturlehrpfade und Seeabschnitte, wo man die Sonne bei einem kleinen Picknick genießen kann.

Das FEZ ist Berlins größtes Freizeit- und Erholungszentrum und ein sehr beliebtes Ziel von Familien. Auf über 100000 Quadratmeter Outdoor- und 13000 Quadratmeter Indoorfläche können Besucher toben, sich weiterbilden, an Veranstaltungen teilnehmen und sich an den zahlreichen amüsanten Angeboten erfreuen. Theater, Sport, Museen und Ausstellungen – sowohl kleine als auch große Besucher kommen im FEZ voll auf ihre Kosten. Viele Infos über Berlin gibt es auch bei http://de.wikipedia.org/wiki/Berlin

Wanderschuhe als Arbeitsschuhe – bequemes und festes Schuhwerk für lange Wege

 

Wanderschuhe werden vor allem für Bergwanderungen empfohlen. Sie schützen den Fuß idealerweise gegen Kälte und Nässe und verhindern allzu leichtes umknicken, da sie meist bis in Knöchelhöhe gearbeitet sind. Außerdem gibt es spezielle Modelle die für bestimmte klimatische Gegenden ausgerüstet sind, wie Wüstenschuhe. Wanderschuhe sind robust und mit einer rutschfesten Sohle ausgestattet. Sie sind genäht oder geklebt, und bestehen aus Leder oder speziellen Kunstgeweben, die z.B. den Schutz vor Nässe gewährleisten. Eine Imprägnierung sollte regelmäßig erfolgen, um den Nässeschutz und die Schuhpflege zu erhalten.

wanderschuh-arbeitsschuhArbeitsschuhe sind ebenfalls besonders robustes und stabiles Schuhwerk

Sicherheitsschuhe werden im Zusammenhang mit anderer Schutzkleidung von bestimmten Berufen getragen. Die Besonderheit besteht in einer Schutzkappe, die aus Kunststoff oder Metall hergestellt wird, die im vorderen Teil des Schuhes zwischen Außen – und Innenhaut des Schuhs eingearbeitet wird. Sie verhindert beispielsweise, dass beim herunterfallen schwerer Teile bei der Arbeit große Verletzungen am Fuß entstehen. Arbeitsschuhe gibt es auch in Form von Stiefeln, wie sie zur Feuerwehrausrüstung gehören. Dies zeichnen sich durch eine durchtrittsichere Sohle aus, mit der man z.B. auf einen Nagel treten kann, ohne dass dieser die Sohle durchbohrt. Arbeitsschuhe werden je nach Anforderung in verschiedene Klassen unterschieden. Zum Teil wurden diese Schuhe mit Sicherheitskappen auch als Modeartikel vertrieben und getragen. Allerdings fehlt dann oft die entscheidende Ausstattung, die ein Sicherheitsschuh verlangt.

Wanderschuhe als Arbeitsschuhe

Trägt man gute Wanderschuhe als Arbeitsschuh ist das mit Sicherheit besser, als in gewöhnlichen Schuhen zu arbeiten. Besonders die guten Trageeigenschaften, die ein guter Wanderschuh mit sich bringt, sind auch für langes Stehen im Beruf von Vorteil. Jedoch darf man nicht vergessen, dass bestimmte Sicherheitsanforderungen, wie die Stahlkappe oder die durchtrittsichere Sohle nicht vorhanden sind. Es kommt natürlich darauf an, welche Klasse von Arbeitsschuhen für Sie verlangt werden, und wie hoch Sie die Gefahren einschätzen. Es ist unerlässlich, für viele Stunden am Tag Schuhe zu tragen, die bequem sind und gut passen.
Oft erscheinen Arbeitsschuhe zunächst hart und unbequem. Aber man sollte sich die Zeit der Eingewöhnung gönnen, um sich später zu schützen.

Deshalb kann man nicht sagen, dass Wanderschuhe prinzipiell als Arbeitsschuh geeignet sind. Allerdings ist er auf alle Fälle besser, als ein gewöhnlicher Schuh.

Wandern extrem: Der Jakobsweg

 

Könnten Sie sich vorstellen eine Wanderung von mehreren hundert Kilometern auf sich zu nehmen?

Nein? Dann sollten Sie an den Jakobsweg erst gar nicht denken. Dieser ist in seiner ursprünglichen Länge sage und schreibe fast 800 Kilometer lang, und doch gehen Jahr für Jahr tausende Menschen aus allen Herren Ländern diesen Pilgerweg! Er erstreckt sich dabei von den Pyrenäen bis hin zu der Kathedrale von Santiago de Compostela, jenem Ort an dem angeblich die Überreste des Apostels Jakobus aufgebahrt werden sollen (daher auch sein Name „Jakobsweg“) und führt durch die fünf bekannten Königsstädte Jaca, Pamplona, Estella, Burgos und Leòn .

Der spanische Teil des Jakobswegs wurde unlängst zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt und inzwischen gibt es auch zahlreiche weitere offiziell anerkannte und beschilderte Pilgerpfade welche sich durch den gesamten europäischen Raum ziehen und zum Ziel die Kathedrale von Santiago de Compostela haben. Fragt man heut einen Spanier, wo denn nun eigentlich der „richtige“ Jakobsweg beginnt, so wird man höchstwahrscheinlich die Antwort erhalten: „El camino comienza en su casa“, was frei übersetzt bedeutet: „Der Weg beginnt an deinem Haus“ – Pech für Sie also, wenn Sie ausgerechnet in Russland leben und sich diesen Spruch allzu sehr zu Herzen nehmen möchten .

Selbstverständlich brauchen Sie weder an Ihrem Wohnort mit der Wanderung beginnen, noch in den Pyrenäen. Es steht jedem frei „seinen“ Jakobsweg dort zu starten, wo er das möchte und auch nur ausgewählte Teilstücke entlang zu wandern oder mit dem Fahrrad zu absolvieren. Und nicht nur der Beginn dieser vielleicht sogar mehrwöchigen Reise ist von Pilger zu Pilger unterschiedlich, nein auch die Motive können sich stark voneinander unterscheiden. Während streng gläubige Menschen religiöse Gründe nennen mögen, andere wiederum nur nach neuen Herausforderungen oder Anerkennung bei Freunden und Verwandten suchen, werden ambitionierte Wanderer vielleicht einfach nur sagen: „Diesen Weg MUSS man gegangen sein“, ist er doch nicht nur der bekannteste Wanderweg der Welt, sondern auch der Längste. Der Jakobsweg hat in der Tat viel zu bieten. Religion, Kunst und Kultur, überragende Architektur, eine wahninnig schöne Landschaft und Gleichgesinnte aus der ganzen Welt die Sie treffen werden, all das können Sie erleben, wenn Sie den Jakobsweg gehen.

Neben zahlreichen Eindrücken, Erlebnissen und Fotos können Sie darüber hinaus auch einen offiziellen Pilgerausweis und Abzeichen, also einen Nachweis dass Sie diesen Weg tatsächlich gegangen sind, mit nach Hause bringen. In den Pilgerausweis bekommen Sie an jeder offiziellen Station einen Stempel gedrückt, der nicht nur über Anzahl der Stationen und Länge ihres persönlichen Pilgerwegs Auskunft gibt, sondern Ihnen zugleich zahlreiche Ermäßigungen einbringt, wenn Sie in eine der vielen Pilgerherbergen einkehren. Der Pilgerausweis mit Stempeln und die dazugehörigen Abzeichen sind allerdings Voraussetzung dafür, dass Sie anschließend an der Kathedrale von Santiago de Compostela eine der heißbegehrten Teilnahme-Urkunden erhalten. Denn wer nur die letzten drei vier Kilometer gelaufen ist, ist der Abzeichen und der Urkunde nicht würdig. Schummeln gilt nun mal nicht!

Die meisten Menschen die diesen Pilgerweg allerdings gehen, sehen darin jedoch vielmehr eine spirituelle Reise, als die Jagd nach Anerkennung, nach Abzeichen oder gar einer Teilnahmeurkunde. Für sie ist dies eine Reise, die in das eigene Innere führt und zum Nachdenken anregen soll. Eine Reise der Besinnung, der Ruhe und „der Suche nach sich selbst“. Manch einer mag darin vielleicht sogar Erleuchtung gefunden haben. Mögen Sie ihre finden, wenn Sie sich für diesen langen Gang entscheiden! Es lohnt sich allemal.

Regendichte Wanderschuhe und Wanderstiefel

 

Frau im RegenJeder Wanderer weiß die gute Qualität von Wanderschuhen zu schätzen, vor allem wenn das Wetter mal nicht mitspielen will.- Doch beim Kauf kommt dann schnell der Preisschock. Daher sollte man sich vor dem Kauf neuer Wanderstiefel immer erst genau überlegen, wie belastungsfähig die neuen Stiefel sein müssen und welche Anforderungen man an sie hat.

  • wasserabweisend oder wasserdicht

Sollen sie beispielsweise nur wasserabweisend sein? Oder wirklich wasserdicht? Wenn man sich darüber Gedanken gemacht hat, hat man die Qual der Wahl, denn Wanderstiefel gibt es in zahlreichen Ausführungen für viele verschiedene Bedürfnisse.

  • Material

Grundsätzlich spielt beim Kauf von Wanderstiefeln das Material eine große Rolle. Für den Außenschaft, der ja einen großen Teil des Schuhs ausmacht, kommen vor allem zwei Materialien in Frage: Leder und Kunstfaser beziehungsweise Nylon. Natürlich kann auch eine Kombination dieser Materialien vorliegen. Gut imprägnierte Lederschuhe mit wenigen Nähten sind oft eine gute Alternative zu modernen High-Tech-Schuhen.

  • Verarbeitung

Neben den Materialien ist natürlich auch deren Verarbeitung wichtig. In manchen Fällen ist die Sohle lediglich mit dem Schaft vernäht. In diesem Fall gibt es keinen zuverlässigen Schutz gegen das Eindringen von Wasser. Bei hochwertigeren Stiefeln hingegen wird der Übergang von Schaft zu Sohle oft zusätzlich mit einem Gummigürtel verklebt. Diesen bezeichnet man auch als Wetterschutzrand. Er bietet optimalen Schutz gegen das Eindringen von Wasser. Nachteil hiervon ist allerdings, dass die Atmungsaktivität stark eingeschränkt wird. Allgemein ist es auch immer empfehlenswert, auf die Art der Nähte und deren Verarbeitung zu achten. Je mehr Nähte, umso höher das Risiko, dass die Stiefel undicht werden.

  • Gore-Tex

Marktführend bei wasserdichten Schuhen ist die Firma Gore-Tex. Sie entwickeln immer neue Methoden, die den Schuh noch wasserabweisender machen sollen. Aktuell haben sie die Surround-Produkttechnologie entwickelt, die für dauerhaften Wasserschutz sorgen soll und dabei noch die Atmungsaktivität unterstützt.

Einen weiteren Hinweis auf regendichte Schuhe bietet eine Klimamembran im Schuh. Seit etwa 30 Jahren wird diese bei Wanderstiefeln verwendet. Es handelt sich dabei um dünne Folien die gleichzeitig mit dem Futter eingenäht werden. Sie sollen die Wasserdichtigkeit de Schuhs erheblich verbessern und dabei trotzdem keinen negativen Einfluss auf die Atmungsaktivität nehmen.

Wer sich immer noch nicht ganz sicher ist, bekommt in jedem guten Sportgeschäft, das Wanderstiefel verkauft, weitere Tipps, auf was man beim Kauf achten soll kann vor Ort die günstigeren mit den hochwertigeren Produkten vergleichen.

  • Imprägnierung

Wer nun bereits einen Wanderschuh gekauft hat, sollte diesen auch sorgsam pflegen. Besonders wichtig ist die Imprägnierung, die sowohl Schmutz als auch Wasser abweisen soll. Diese Imprägnierung muss aber unbedingt mehrmals durchgeführt werden, dass ein einmaliges Imprägnieren nach dem Kauf ausreicht ist ein Gerücht!
Regelmäßiges Imprägnieren muss bei einem normalen Wanderschuh, der ja in der Regel einer hohen Belastung ausgesetzt ist, auf jeden Fall sein!

Regendichte Wanderschuhe findet man hier: http://www.wanderschuhe.eu/wanderschuhe-shop/typen/gore_tex_schuhe.php

Wandern bei Gewitter – Wie verhalte ich mich?

 

Gerade noch strahlend blauer Himmel, ein herrlicher Sonnenschein und angenehme Temperaturen und plötzlich ziehen dicke schwarze Wolken auf, ein blitzen, ein donnern und ehe man sich versieht, steht man im Regen.

Im wahrsten Sinne des Wortes. Nichts ist beim Wandern ärgerlicher, als ein plötzlich auftretendes Gewitter mit heftigen Niederschlägen. Wenn man ein wenig Glück hat, befindet man sich nahe bewohntem Gebiet und kann so vielleicht schnell Unterschlupf in einer Herberge oder Gaststätte finden. Doch was tun Sie, wenn Sie nicht zu diesen Glückspilzen gehören und sich gerade im “Nirgendwo” befinden?

Das kleinste Problem dürfte in diesem Falle sein, dass Sie nicht die passende Kleidung und kein wasserfestes Schuhwerk dabei haben, sich nasse Füße holen und den nächsten Tag mit einer starken Erkältung im Bett verbringen werden. Doch ein Gewitter birgt neben einer Unterkühlung mit anschließender Erkältung noch eine viel schlimmere Gefahr! Falsches Verhalten bei einem Gewitter kann ziemlich schnell dazu führen, dass Sie ein Blitz trifft.
Wie war das gleich nochmal? Darf ich mich bei einem Gewitter unter einen Baum stellen, oder lieber doch nicht? Entscheiden Sie sich bei solch einer eigentlich banalen Wahl falsch, könnte das unter Umständen in solch einem Fall verherrende Folgen für Sie haben!

Blitze töten jedes Jahr mehrere hundert Menschen weltweit. Diese Zahl ließe sich sicherlich senken, wenn sich die Menschen bei Gewitter richtig verhalten würden. Zu der gefährdetsten Gruppe zählen hier allen voran natürlich die Wanderer, da diese oft nicht nur die richtigen Verhaltensweisen bei Gewittern nicht kennen, sondern sich auch meist nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen können.

Natürlich, der optimale Fall wäre, das Wetter zu beobachten, Wetterumschwünge rechtzeitig zu bemerken und sich schnell in Sicherheit zu bringen. Doch abgesehen von dem nötigen Wissen zum Thema Wetter und Wetterumschwünge, fehlt auch meist die Zeit für die schnelle Flucht. Binnen Minuten kann ein gerade noch Kilometer weit entferntes Gewitter bei Ihnen sein und seine gewaltige Energie über Ihrem Kopf entladen.

Lassen Sie es erst gar nicht so weit kommen. Nicht nur die Wettervorschau vor der Wanderung sollte “Pflichtlektüre” für Sie sein, auch das Beobachten des Wetters während der Wanderung sollte ein essentieller Bestandteil Ihres Ausflugs werden. Achten Sie vor allen Dingen darauf, ob die Temperatur rapide abnimmt, der Wind zunimmt und irgendwo am Horizont dunkle Wolken aufziehen. Selbst wenn Diese augenscheinlich weit weg sind, sollten Sie es in Betracht ziehen, Ihre Wanderung abzubrechen. Gerade in alpinen Regionen kann sich ein Wetterumschwung binnen Minuten vollziehen. Unterschätzen Sie niemals die Entfernung eines vermeintlich weit entfernten Gewitters und suchen Sie rechtzeitig nach Schutz.

Sollten Sie hierfür keine Zeit mehr haben, so beherzigen Sie auf jeden Fall einige wichtige Verhaltensregeln, die Ihnen unter Umständen schwere Verletzungen, oder gar den Tod ersparen.

Die wohl wichtigste und auch einleuchtendste Regel lautet selbstverständlich: Hände weg von jeglichen metallenen Objekten! Hierzu gehört auch ein entsprechender Regenschirm. Überprüfen Sie Ihr Equipment auf entsprechende Materialien und nehmen Sie für die Dauer des Gewitters Abstand davon!

Achten Sie auf die Höhe von Objekten in Ihrer Umgebung. Sie müssen auf jeden Fall kleiner sein! Egal ob freistehender Baum, ein Masten, oder sonst der Gleichen. Halten Sie sich von solchen Objekten fern! Hinlegen wäre hier aber die schlechtere Alternative. Diese bietet den Blitzen eine größere Angriffsfläche. Die beste Position, die Sie während einem Gewitter einnehmen können, ist mit fest zusammen geschlossenen Beinen, in die Hocke zu gehen. Am besten suchen Sie sich einen Felsvorsprung, eine Höhle oder einen Graben, der Ihnen zusätzlichen Schutz bietet. Achten Sie zusätzlich darauf keine nassen Gegenstände, wie z.B. Felswände zu berühren und halten Sie auch ausreichend Abstand zu Ihren Begleitern (mindestens fünf Meter).

Wenn Sie diese wenigen Ratschläge beherzigen, werden Sie sich zwar wahrscheinlich trotzdem nasse Füße holen, bleiben aber dafür sonst unversehrt und reduzieren zugleich das Risiko von einem Blitz getroffen zu werden auf ein Minimum.

Wandern – Fehler / Gefahren erkennen und vermeiden

 

Gefahren beim Wandern

  • Camping First AidSo schön Wandern auch sein mag, so schnell kann es sich auch zu einem Höllentrip entwickeln. Die Hauptgründe für Unfälle und andere Probleme beim Wandern sind in erster Linie Selbstüberschätzung, mangelhaftes Equipment und schlechte Vorbereitung. Eine zu schwierige Route, ein plötzlicher Wetterumschwung und Unkenntnisse bei der Orientierung sind nur drei der Probleme die auf Wanderer zukommen können. Mit ein wenig Planung und Weitblick lassen sich die meisten Schwierigkeiten jedoch von vorn herein abstellen.
  • Der erste wichtige Aspekt der dabei berücksichtigt werden muss, ist die eigene Leistungsfähigkeit. Oft machen Hobbywanderer den fatalen Fehler und überschätzen Ihre Leistungen um Längen. Dies hat schon des Öfteren zu Unfällen mit Schwerverletzten oder gar Todesopfern geführt. In vielen dieser Fälle führte nicht meist eine kleine Unachtsamkeit bei einem Auf- bzw. Abstieg zu diesem Unfall, sondern bereits die Wahl einer viel zu schwierigen und langen Route. Wer die Route anhand seiner Kenntnisse auswählt, ist hier schon meist aus dem Gröbsten raus. Wichtig ist lediglich, dass man sein Ego außen vor lässt.
  • Auch das Know How in Sachen Orientierung darf hier natürlich nicht unerwähnt bleiben. Gerade auf unbewohnten und weitläufigen Wanderrouten sollte man den Umgang mit Karte und Kompass aus dem FF beherrschen. Leider wird dieser Punkt nur allzu oft vernachlässigt, was in Kombination mit einer schlechten Ausrüstung schnell zu Hunger, Dehydrierung und Erfrierungen führen kann.
  • Ein weiterer Faktor der beim Wandern oft zu Unfällen und Gefahrensituationen führt, ist schlechtes Equipment. Falsches Schuhwerk hat zur Folge, dass man keinen sicheren Halt mehr auf unbefestigten Wegen hat und schnell ausrutscht und sich verletzt. Das Fehlen von warmer und wetterfester Kleidung kann ziemlich schnell zu einer Tortur werden, was bestenfalls mit einer Erkältung endet. Wandertaugliche Kleidung und Schuhe, die gegen Wind, Kälte und Nässe schützen sind hier also Pflicht!
  • Oft wird ebenso die Dauer der Route unterschätzt. Dies hat zur Folge, dass man zu wenig Nahrung und Flüssigkeit einpackt. Dehydrationen bei Anstrengungen sind keine Seltenheit. Hier sollte man mit Weitsicht planen und lieber etwas mehr zu essen und zu trinken einpacken.
  • Gerade im Mittel- und Hochgebirge werden die Wetterverhältnisse schnell unterschätzt. Auf der einen Seite sollte man sich bei Sonnenschein ordentlich mit Sonnenschutzmittel eincremen und einen Kopfschutz tragen, auf der anderen Seite sollte man nicht auf die warme Kleidung verzichten, nur weil ja gerade noch die Sonne scheint. Plötzliche Wetterumschwünge mit hohem Temperaturabfall, starken Winden und Niederschlägen sind vor Allem in solchen Regionen keine Seltenheit.
  • Zusätzlich zu diesen Sicherheitsmaßnahmen sollten Sie auf alle Fälle Bekannte von Ihrer geplanten Tour informieren, ein GPS-fähiges Handy bei sich tragen, um zur Not geortet werden zu können und niemals schwierige Wandertouren alleine in Angriff nehmen!
  • Wenn Sie diese kleinen Sicherheitsmaßnahmen beachten und stets Ihre eigenen Grenzen im Auge behalten, steht einer schönen und ausgiebigen Wanderung nichts mehr im Weg.

Abenteuerurlaub: Survival bzw. Überlebenskunst

 

Um den perfekten Abenteur-Urlaub erleben zu können, entscheiden sich mittlerweile nicht wenige Menschen für den sogenannten Survival-Urlaub. Unter Survival soll hier die Überlebenskunst in der Wildnis, das Leben abgeschieden von anderen Menschen, verstanden werden. Aber wie sieht solch ein Leben aus und welche Probleme entstehen dabei?

Bei solch einer Lebensweise ergeben sich grundsätzlich vier Probleme, die es zu lösen gilt.
Eines dieser Probleme ist die Wasserversorgung im Zeitraum dieser besonderen Lebensweise. Ohne Flüssigkeitszufuhr kann der Mensch nicht sehr lange überleben, wobei zwischen den verschiedenen Umgebungen wie einer Wüste oder einer kühleren Region unterschieden werden muss. Möglichkeiten, in der reinen Wildnis an Wasser zu gelangen, gibt es einige. So können Flüsse, Bäche, Tauwasser oder Pflanzen genutzt werden, bei letzteren beispielsweise der Kaktus, der ein hervorragender Wasserspeicher ist. Sind entsprechende Behälter vorhanden, empfiehlt es sich, einen Vorrat anzulegen. Die Wassernutzung zur Hygiene sollte erst nach dem Durstlöschen beachtet werden.

Weiterhin muss die Frage der Behausung geklärt sein. Das Schlafen unter freiem Himmel empfiehlt sich nur so lange, wie der Regen ausbleibt. Kommen zudem wilde Tiere, muss mit ernsthaften negativen Folgen zu rechnen sein. Deshalb sollte ein Campingzelt auf jeden Fall zur Ausstattung gehören. Handelt es sich nicht um einen Survival-Urlaub, sondern um eine überraschenderweise eingetretene Notlage, muss die Behausung aus Holz und Blättern gebaut werden, um sich vor den Widrigkeiten der Natur zu schützen. Als Schlafgelegenheit kann ein simpler Schlafsack dienen. Ist dieser der Realität wegen unerwünscht oder einfach nicht vorhanden, müssen auch hier wieder Blätter, andere Pflanzen und Holz – generell weiche Unterlagen – verwendet werden.

Ein drittes Problem stellt sicherlich die Nahrungsbeschaffung dar. Um dies zu lösen, muss sich der Mensch an der Vorstufe seiner eigenen Art orientieren und wieder zum “Jäger und Sammler” werden. Am einfachsten ist es sicherlich, sich von Pflanzen und Nüssen zu ernähren. Hierzu ist jedoch Wissen notwendig, welche Pflanzen am besten zum Verzehr geeignet sind. Zudem sollten sie in kochendem Wasser zubereitet werden.
Die Fleischversorgung zu gewährleisten, ist weitaus schwieriger als das Sammeln von Pflanzen. Auch dafür ist Vorwissen von Vorteil, zum Beispiel im Legen der Fallen.

Wie schon bei der Wasserversorgung empfiehlt sich auch bei der Nahrung, wenn möglich, die Vorratsanlegung, um den Kampf um Nahrung nicht jeden Tag führen zu müssen, denn das ermüdet den Körper und führt zwangsläufig zu weiterem Hunger.

Schließlich ist auch Wärme unabdingbar, gerade um zu kochen oder sich vor der Kälte der Nacht zu schützen. Der Mensch kennt verschiedene Arten der Feuererzeugung und sollte sich nicht auf einen Blitzeinschlag oder ähnliche Wunder der Natur verlassen. Besitzt man eine Lupe, kann schon mit Hilfe der Sonne ein Feuer erzeugt werden. Eine weitere Möglichkeit ist das aus vielen Filmen allseits bekannte Feuerbohren. Entscheidet man sich für Streichhölzer, ist das Feuer-Problem schnell gelöst.

Um in der Natur zu überleben, reichen im Grunde die vier genannten Problemlösungen aus. Treten Verletzungen oder andere Unwegbarkeiten hinzu, müssen andere als die beschriebenen Ansätze verwendet werden.

Wandern – der perfekte Fatburner

 

wandern-fitnessDas alte Jahr ist rum und zum Jahreswechsel hat sich sicherlich der Eine oder Andere mal wieder ein paar gute Vorsätze fürs neue Jahr überlegt. “Ich höre mit dem Rauchen auf.”, “Ich werde mich gesünder ernähren.”, oder “Ich werde jetzt endlich mit dem Sport anfangen.” So, oder so ähnlich waren noch die Aussagen zu Beginn des Jahres. Aber schon nach ein paar Tagen war der erste Glimmstängel wieder im Mund, der erste Besuch in einem Fastfood Restaurant getätigt und Joggen war man auch nur zweimal! Das war`s dann wohl mit den guten Vorsätzen!

Sport ist Mord

Gerade mit Sport verbinden die meisten Menschen schweißtreibende Stunden im Fitnesscenter. Langweiliges und Monotones “in die Pedale treten” und anstrengende Gewichte stemmen. Die fünf Kilometer lange Joggingrunde wird nach zehn Minuten abgebrochen und das Ergebnis sind schmerzende Beine, Blasen an den Fersen und akute Atemnot. Dass man sich das kein zweites Mal antut, ist nur allzu verständlich.

Fitnessstudios

Fitnessstudios und Joggen sind sicherlich nicht Jedermanns Sache. Leider kommt noch hinzu, dass sich die Meisten gerade zu Beginn viel zu viel vornehmen, anstatt es ruhig angehen zu lassen und sich auf die neuen Belastungen einzustellen. Die anfängliche Motivation schlägt schnell in Unlust um.

Wer abnehmen will kommt aber leider an zwei entscheidenden Faktoren nicht vorbei. Erstens, die gesunde und abwechslungsreiche Ernährung und zweitens, ausreichend Bewegung. Während ersteres Problem noch leicht von der Hand geht (sofern man es mit Sinn und Verstand anpackt), fällt der zweite Punkt aufgrund oben genannter Herangehensweise schon schwieriger aus.

Spaß am Sport

Bewegung muss aber nicht unbedingt schweißtreibend und anstrengend sein. Bewegung sollte uns in erster Linie Spaß machen. Dies ist ein wichtiger Punkt den viele Menschen übersehen. Während sich die Einen auf dem Stepper abstrampeln oder ihre Bahnen im Schwimmbad ziehen, machen die Anderen wunderschöne Fahrradtouren oder fahren in die Berge zum Wandern.

Wandern darf sich zu Recht “Fatburner” nennen, werden dabei doch gut und gerne bis zu 600kcal pro Stunde verbrannt. Jetzt wird bestimmt so Mancher den Einwand bringen, dass Wandern genauso anstrengend ist, wie alle anderen Sportarten. Nun, wenn Sie sich vorgenommen haben den Mount Everest zu besteigen, oder mal eben einmal komplett den Bodensee zu umrunden, mag dies sicherlich zutreffend sein. Aber auch hier gibt die Herangehensweise den Ton an.

Gerade das Wandern gehört zu den Bewegungsarten, die auf der einen Seite Ihren Stoffwechsel so richtig ankurbeln und die Pfunde purzeln lassen, auf der anderen Seite aber ziemlich entspannt sein kann. Diesbezüglich hat Wandern nur Vorteile. In der freien Natur können Sie so richtig aufatmen und die schöne Landschaft genießen, während Sie mit Freunden und Bekannten in einem moderaten Tempo an Bergen und Tälern vorbeimarschieren. Gerade dies macht das Wandern so interessant. Sie bestimmen ganz allein Ihr Tempo und die Route. Beim Wandern müssen Sie sich weder ein Zeitlimit setzen, noch eine bestimmte Herzfrequenz halten, geschweige denn den höchsten Berg erklimmen. Wenn es Ihnen zu schnell geht, dann gehen Sie einfach langsamer oder machen an einer schönen Lichtung im Wald Rast. Suchen Sie sich gerade zu Beginn kurze und einfache Routen aus, dessen Steigungen Sie ohne größere Probleme bewältigen können. So schonen Sie auch Ihre Gelenke.

Sie werden sehen, wie viel Spaß Bewegung an der frischen Luft machen kann und wie schnell Sie nebenbei noch abnehmen werden, wenn Sie regelmäßig wandern gehen! Und wer weiß, vielleicht haben Ihr Partner, Ihre Freunde und Sie gar ein neues Hobby entdeckt, welches Ihnen nicht nur Spaß macht, sondern Ihrer Fitness und Ihrer Gesundheit auch was richtig Gutes tut?

Schneewanderungen – welcher Winterstiefel ist der Richtige?

 

Schneeschuhwandern wird rund um den Globus immer beliebter. Außer ein paar guten Schneeschuhen wird hierfür nicht viel benötigt. Eine Ausbildung oder besondere Fähigkeiten sind nicht erforderlich. Wer laufen kann, für den ist Schneeschuhwandern kein Problem.

Doch welcher Schneeschuh ist der Beste? Lang oder doch eher kurz? Aus welchem Material ist er? Die Auswahl des richtigen Schuhs richtet sich nach der gewählten Aktivität ,der Dauer der Wanderung und wieviel Gepäck mitgenommen wird. Klar sollte sei:

DEN Schneeschuh gibt es nicht.


Ein Schneeschuh hat generell den Zweck das Gewicht des Trägers über eine große Fläche zu verteilen, dass die Füße nicht im Schnee versinken.

  • Schneeschuharten:
  • Grundsätzlich gibt es drei Arten von Schneeschuhen: Originals, Classics und Moderns. Orginals sind aufgrund der großen Aufrtittsfläche besonders für das Flachland und Tiefschneegebiete geeignet. Sie bestehen aus einem gebogenen und hinten zusammengebundenen Holzstück, das mit Leder bespannt ist. Classics sind von der Form her ähnlich den Originals, bestehen jedoch aus einem Aluminiumrahmen und sind mit einer Kunststoffhaut bespannt. Moderns sind den alpinen Schnee- und Geländeverhältnissen angepasst. Sie bestehen komplett aus Hartplastik und sind meist kleiner und wendiger als Originals und Classics. Aufgrund ihrer geringernen Auftrittsfläche und der vielen Krallen und Spikes sind sie für steiles und alpines Gelände geeignet.
  • Zubehör:
  • Schneeschuhe können mit weiterem Zubehör ausgestattet werden.
    -Für optimalen Halt auf vereistem Schnee gibt es Harschkrallen und Stahl-Spikes.
    -Für ein Gefühl normalen Laufens kann eine frei schwingende Bindungsachse dazugekauft werden.
    - Um den Schneeschuh an höhere Gewichte oder Tiefschnee anzupassen können einige Modelle mit einem Verlängerungsstück erweitert werden.
    - Shock-Absorber sorgen für geräuscharmes und gelenkschonendes Laufen.
    - Ein Bügel, ähnlich einem hohen Schuhabsatz, sorgt dafür, dass der Fuß waagerecht auf dem Schneeschuh steht, selbst wenn es bergauf geht. Dieser wir unter die Ferse gelappt und mithilfe des Tourenstocks ein- und ausgeklappt. Das Ergebnis ist eine deutliche Kraftersparnis.
  • Welcher Schneeschuh für einen selbst der Beste ist, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ein wichtiger ist das Gewicht des Trägers, denn danach richtet sich die Größe. Hier wird in Gewichtsklassen unterteilt, wobei hier nicht gilt: je mehr Gewicht desto teurer der Schuh. Auch die Schrittlänge des Läufers ist hierbei entscheidend.
    Das Einsatzgebiet ist wohl der wichtigste Faktor bei der Schuhwahl. Deshalb sollte vor dem Kauf genau überlegt werden, wo gewandert werden soll. Eine Wanderung auf Forst- und Wanderwegen erfordert natürlich andere Schneeschuhe wie anspruchsvolles Bergwandern.
  • Spezielle Schuhe werden nicht benötigt. Feste, gut imprägnierte Allwetter-Lederbergschuhe mit steifer Profilsohle genügen. Besser jedoch sind natürlich schnee- und wasserdichte Winterstiefel oder Plastikschalen-Bergschuhe die die nötige Wärme und Festigkeit bieten, und mit Steigeisen kompatibel sind.