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Wandern im Winter – Formen des Wanderns

 

Wandern, eine Form des Gehens, ist eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung, die immer beliebter wird. Der Deutsche Wanderverband kennzeichnet das Wandern durch vier Dinge:

  1. Die Dauer beträgt mehr als eine Stunde
  2. Die Wanderroute muss geplant sein
  3. Spezifische Infrastruktur muss genutzt werden
  4. Die Ausrüstung muss angepasst werden

Das Wandern hat viele Formen. Eine Form ist das Bergwandern. Kennzeichnend dafür ist das Durchlaufen mehrerer Höhenunterschiede, das in den Alpen sehr beliebt ist. Eine weitere Form ist das Weitwandern, auch Trekking genannt. Davon spricht man, wenn man mehrere Tage unterwegs ist und nicht zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt.

Übernachten tut man dabei vor allem in Zelten. Sportwandern ist eine weitere Form des Wanderns, bei der bei organisierten Märschen 35 bis 40 km Streckenlänge Voraussetzung sein muss. Eine aus Finnland stammende Form des Wanderns ist Nordic Walking. Markant dabei ist, dass der Wanderer Stöcke einsetzt, wodurch ein bestimmter Trainingseffekt einsetzt. Nordic Walking wird immer beliebter.

Eine etwas einfachere Form des Wanderns, ist das Wandern ohne Gepäck. Dabei wandert man ganz normal, nur ohne Gepäck. Dieses wird gegen Bezahlung z. B. vom Hotel transportiert. Eine sehr beliebte Art des Wanderns bei Kindern und Jugendlichen ist das Nachtwandern. Dabei wird ausschließlich im Dunkeln marschiert und nicht das Wandern, sondern der Gruseleffekt steht im Vordergrund.

Sehr beliebt ist auch das Wandern im Winter. Zuallererst muss man dabei einige Dinge beachten: Durch den Schnee kommt man deutlich langsamer voran als im Sommer; durch die Wintermonate sind die Tageszeiten kürzer und es ist somit eher dunkel; nicht gleich zu dick anziehen, denn sonst schwitzt man sofort, also lieber mehrere dünne Sachen anziehen und mitnehmen, so dass man sie bei Bedarf an- oder ausziehen kann; heißer Tee oder Kaffee tut beim Winterwandern in den Pausen sehr gut; man sollte Touren an Bergen vermeiden, wo Lawinengefahr herrscht.

Weitere Formen des Wanderns sind z. B. auch Nacktwandern, Bildungswandern, Barfußwandern, Speed Hiking … .

Warum ist wandern gesund?

Winterwandern bzw. Wandern ist extrem gesund. Die Luft stärkt das Immunsystem und man ist dadurch nicht so krankheitsanfällig. Außerdem werden die Organe mit viel Sauerstoff versorgt, ganz besonders die Lunge. Das Herz und der Kreislauf werden in Trag gebracht, da das Herz mehr Blut in den Kreislauf bringt. Der Sauerstoff im Blut fördert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Für Leute, die nicht auf joggen oder anderes stehen, aber trotzdem abnehmen wollen, ist wandern perfekt. Bei regelmäßigem Wandern wird der Cholesterin-Spiegel dauerhaft gesenkt.

Für Personen mit Blutdruckbeschwerden, sorgt Wandern dafür, dass der Blutdruck ins Gleichgewicht gebracht wird. Wandern tut außerdem den Gelenken und Muskulatur gut, besonders der Bein- und Gesäßmuskulatur. Bei einer Wanderung kann sich die Seele erholen. Man bekommt gute Laune und der ganze Alltagsstress ist vergessen. Die Luft tut gut und man ist vom Lärm, der sonst um einen herum ist, befreit.

Dadurch, dass man meistens nicht alleine, sondern in einer Gruppe, oder zumindest zu zweit geht, stärkt und festigt Wandern die sozialen Kontakte. Ohne soziale Kontakte kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Nach guten Wandergesprächen verschwinden Stress von ganz alleine. Nach dem Wandern herrscht im Kopf wieder Ruhe und Klarheit.

Gerade im Winter kann Wandern sehr schön sein. Die schneebedeckten Landschaften sind ein Augenschmaus. Winterwandern ist überall, ganz besonders in Gebirgen wie im Allgäu, Südtirol, Harz, Schwarzwald, Alpen, Fichtelgebirge, Westerwald, usw. Wandern hat also ausschließlich Vorteile, egal ob im Sommer oder Winter.

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