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Wanderkarten: Technische Hilfsmittel oder eine Wanderkarte aus Papier?

 

kompass auf einer karteWenn große weite Wege gewandert werden sollen, sind technische Hilfsmittel sowie das GPS Gerät sicher ein großer Vorteil. Kennt man sich nicht aus, sollte ein erfahrener Wanderer trotzdem mit dabei sein. Bevor es das elektronische Ortungsgerät gab, benutzte man einen Kompass in Verbindung mit einer guten Karte. Wer gut Karten lesen kann und Freude am Wandern hat, benutzt sicher lieber eine Wanderkarte, die man leicht in die Tasche stecken kann. Für größere Wanderungen nimmt man natürlich auch noch einen Kompass zu Hilfe, mit dem dann die Richtung bestimmt wird. Der Kompass ist zwar auch ein technisches Hilfsmittel, das es aber schon lange gibt und der nicht schwer abzulesen ist. Etwas Erfahrung braucht man sicher auch, um mit einem Kompass und der Wanderkarte den richtigen Weg zu finden.
Heute gibt es schon spezielle Karten, die auf ein GPS Gerät abgestimmt sind. Alle Koordinaten sind auf der Wanderkarte eingezeichnet, sodass man nur mit seinem GPS den Weg bestimmen kann. Es gibt unzählige Wanderkarten im Internet, die man auch runterladen kann, die auf GPS Daten aufgebaut sind. Diese Karten gibt es aus ganz Europa, wo immer man wandern möchte. Natürlich gehört schon etwas technisches Verständnis zum Bedienen des GPS Gerätes dazu. Aber wenn man das Gerät beherrscht, ist es nicht so schwierig, seinen Weg anhand der Daten zu finden. Also mit den neuen technischen Hilfsmitteln GPS und speziellen Wanderkarten ist das Wandern auf vorgezeigten Wegen einigermaßen leicht zu bewältigen.

Natürlich gibt es auch noch die herkömmlichen Wanderkarten, die keine Koordinaten angeben, wo man sich nur nach der Himmelsrichtung richten muss. Dafür wird aber noch zusätzlich ein Kompass benötigt, der dem Wanderer die Himmelsrichtung anzeigt. Wenn man ganz ohne technische Hilfsmittel auskommen möchte, geht’s es sicher auch ohne Kompass nur mit einer herkömmlichen Wanderkarte. Eine gute Wanderkarte zeigt auch Erhöhungen oder andere Besonderheiten der Natur an, nach denen sich der Wanderer richten kann. Die Himmelsrichtung lässt sich auch anhand des Sonnenstandes oder nachts nach den Sternen bestimmen. Natürlich braucht man dann schon etwa Erfahrung und Wissen über die Sonne und die Sterne. Auch mit einer normalen analogen Uhr lässt sich die Himmelsrichtung in etwa bestimmen. Wenn man die Richtung weis, in welche man wandern muss, können auch entfernte Markierungspunkte wie Berggipfel oder Baumkronen zu Hilfe genommen werden.

Also wie man wandert, ist sicher jedem seine Sache, ob nun altherkömmlich nach normalen Wanderkarten oder mit Hilfe eines GPS Gerätes, liegt auch am Umgehen mit der Technik oder einer Wanderkarte aus Papier.