Bergsteigen oder wandern? Welche Ausbildung und Voraussetzungen sind für welche Tour sinnvoll?
Als Kontrastprogramm zum Alltag sind Wandern und Bergsteigen populäre Volkssportarten geworden. Frische Luft, Bewegung und das Erleben der Natur sind Erholung pur. Trotzdem sollte man sich der Gefahren bewusst sein und nicht einfach drauf los preschen.
Vorbereitungen:
Jede Wander- oder Bergtour erfordert eine gute Planung. Neben der Erarbeitung eines Tourenplans sollte man Informationen über das Gebiet einholen und sich eine Wanderkarte besorgen. Übung im Kartenlesen ist Voraussetzung. Um unangenehme Überraschungen während einer Tour zu vermeiden, ist es ratsam, ausreichend Zeit in die Tourenplanung zu investieren. Die Tour muss stets an die eigene Kondition angepasst sein.
Außerdem ist es erforderlich, dass jeder Wanderer und Bergsteiger mit den Grundlagen der Wetterkunde bekannt ist. Das Wissen um grundlegende Zusammenhänge des Wettergeschehens und das Wissen um die Bedeutung des Wetterberichts sind essenziell.
Wandern
- Eine Wanderung findet in der Regel im mittleren Gebirge statt, wo technischen Hilfsmittel, wie Pickel und Seil, nicht notwendig sind. Ein Rucksack mit Verpflegung und Wasser, sowie ein Paar gute Wanderschuhe gehören zur Grundausrüstung des Wanderers.
- Als Notfallausrüstung sollten eine Erste-Hilfe-Box, eine Taschenlampe und ein Handy eingepackt werden. Grundsätzlich gilt es beim Wandern niemals die markierten Wanderwege zu verlassen und Abkürzungen zu vermeiden.
Bei Gefahr oder Wetterverschlechterung sollte man die Tour rechtzeitig abbrechen.
Bergsteigen
- Wer eine Bergtour plant, sollte diese, aus Sicherheitsgründen, nicht ohne entsprechende Ausbildung unternehmen. Diverse Bergschulen bieten adäquate Kurse an.
- Bei einem Grundkurs wird Basiswissen über die nötige Ausrüstung, Pickel- und Steigeisentechniken, sowie Knoten und Seilhandhabungen vermittelt. Des weiteren erlernt man die Grundlagen der Tourenplanung, der Routenwahl und Wetterkunde.
- Kenntnisse und Maßnahmen in Erster Hilfe gehören ebenfalls zum Basiswissen.
- Nach erfolgreicher Teilnahme an einem Grundkurs ist es möglich an geführten, technisch einfachen Hochtouren teilzunehmen.
Hochtouren
- Wer selbstständig einfache Hochtouren unternehmen möchte oder an geführten Touren mit längeren Felspassagen teilnehmen möchte, ist gut ausgebildet und hat erfolgreich an einem oder mehreren weiterführenden Kursen einer Bergschule teilgenommen.
- Für jede Hochtour sind genauste Kenntnis der nötigen Ausrüstung und deren Handhabung erforderlich. Die fortgeschrittene Seilhandhabung und Steigeisentechnik sowie Sicherungstechniken in Fels und Eis mit den jeweils erforderlichen Sicherungsmitteln sind lebensnotwendig.
- Das Beherrschen von Pickel, Steigeisen und Klettertechniken sowie Gletscherspaltenbergung Spaltenbergung: (Selbst- und Kameradenrettung) sind elementare Bestandteile dieser Ausbildungen.
- Neben dem Basiswissen in Erster Hilfe gehören auch die verschiedenen Rettungstechniken und genaues Wissen von Funktion und Verwendung der technischen Orientierungshilfen (Bussole, Höhenmesser, GPS) zu den Grundvoraussetzungen.
- Dass Handy und LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät) in verschiedenen Taschen aufzubewahren sind, weil ein Mindestabstand von 30–40 cm notwendig ist, damit die Frequenz des LVS-Gerätes nicht gestört wird, ist nur eine der lebensrettenden Weisheiten, die man nach guter Ausbildung mit in die Berge nimmt.
Experten
- In vielen Gebieten bieten Berg- oder Wanderführer ihre Dienste an. Gerade für nicht so routinierte Wanderer oder Bergsteiger ist dies eine angenehme Alternative. Ausgebildete Führer begleiten Gruppen oder einzelne Personen sicher und kompetent auf jeder Tour.
- Laut DAV Bergunfallstatistik passieren beim Wandern die meisten Not- und Unfälle. Eine typische Ursachenkombination für Notfälle in den Bergen ist mangelhafte Kondition, unzureichendes Wissen und Selbstüberschätzung. Ob nun mit Führer oder im Alleingang, Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen!

Vom französischen Rhônetal bis ins Wiener Becken in Österreich erstreckt sich der Alpenbogen. Für Wanderer sind diese Berglandschaften ein Paradies. Leichte Spaziergänge sind in den Bergen ebenso möglich, wie anspruchsvollere Touren über Klettersteine und hochalpine Touren. Welche Ausrüstung für eine
Gucci, Prada oder Versace – all das sind Marken die für perfektes Design, Luxus und höchste Qualität stehen. Dabei haben sie eine Sache gemeinsam:
Bei Approach-Schuhen handelt es sich also um möglichst leichte und kompakte Halbschuhe, die den meist schon steilen und unwegsamen Anstieg zur Kletterwand ermöglichen sollen. Wer aber meint, dass die Auswahl bei Zustiegsschuhen einfacher ist als bei normalen Wanderschuhen, der irrt gewaltig. Ganz im Gegenteil – passende Approach-Schuhe zu finden, erweist sich in der Regel als viel schwieriger, wie der Kauf von gewöhnlichen Wanderschuhen. Zustiegsschuhe sollen bequem sein, auf unwegsamen Wanderwegen sicheren Halt geben, auf Asphalt angenehm leicht und geschmeidig anliegen, auf nassem und matschigen Untergrund ordentlich Grip haben, auf rutschigem Fels eine gute Reibung gewährleisten, eine ordentliche Dämpfung besitzen und gut abrollen. Und wo wir schon dabei sind, sollen sie selbstverständlich auch wasserdicht und atmungsaktiv sein, für schmale Felsnischen eine möglichst flache „Zehenbox“ haben und und und. Puh, ziemlich viel was so ein Approach-Schuh also alles leisten muss.
bei einer Wüstenwanderung immer absolute Priorität haben. Ebenfalls ist es wichtig, in welcher Saison man wandern möchte, denn zu manchen Jahreszeiten sind weniger gefährliche Tiere in der Wüste unterwegs wie zu anderen. Doch es ist keineswegs so, dass man alle zwei Meter einer gefährlichen Schlange oder einem bösartigen Skorpion begegnet. Es muss schon viel Glück dazu gehören, diese seltenen Tiere zu erblicken. Dennoch sollte immer Vorsicht geboten sein.