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Der Timberland Trail Wave Hikingboot – Was macht ihn so besonders?

 

timberland-wanderschuh-trail-waveTimberland ist einer der bekanntesten Marken in Sachen Outdoor. Der wohl am Meisten bekannte Schuh der Marke ist der sogenannte Yellow Boot. Durch ihn erlangte die Firma einen hohen Bekanntheitsgrad.

Die Firma Timberland ist ja unteranderem bekannt für ihre neuen Innovationen in Sachen Schuhe. Durch ihre unteranderem atmungsaktiven Schuhe und die umweltbewusste Herstellung sind sie schon vor langer Zeit einer der größten Firmen für Outdoor Liebhaber geworden. Durch ihre Vollleder Verarbeitung trotzen ihre Schuhe auch noch jedem Wetter und halten die Füße trocken.

Angefangen bei Schuhen gibt es mittlerweile Schuhe für jede Gelegenheit auch außerhalb der gewohnten Outdoor Aktivitäten, wie für die Stadt oder auch für die Arbeit im Büro. Timberland hat sich sichtlich weiterentwickelt, genauso, wie auch ihre Kunden. Zu denen mittlerweile auch bekannte Prominente gehören. Einige dieser Promis haben auch schon, in Zusammenarbeit mit Timberland, eigene Schuhe auf den Markt gebracht. Timberland ist merklich darum bemüht, jedem Kunden etwas bieten zu können, ob für Kinder, Männer oder Frauen, sie können für jedes Alter und jedes Geschlecht etwas Sehenswertes vorweisen. Auch Kleidung und Accessoires kann man sich nicht mehr aus ihrem Sortiment wegdenken.

Man denkt, mehr geht nicht?

Geht doch!

Denn Timberland bringt nun im Frühjahr 2012 einen neuen Hiking Boot auf dem Markt, der noch mal alles ein wenig mehr revolutionieren soll. Dieser nennt sich der Timberland Hiking Boot – Trail Wave. Doch was soll diesen Trail Wave Boot so besonders machen?

Mit dem Trail Wave geht Timberland wieder zurück zum Ursprung, so, wie 1973 alles begann. Mit einem Schuh, für Naturliebhaber. Denn mit dem Trail Wave ist nun wieder ein Schuh geboren, mit dem das Wandern noch mal mehr Spaß machen soll. So ist die Sohle wellenartig und dreidimensional angeordnet, dadurch bekommt man egal, auf welcher Oberfläche man sich bewegt, einen starken Halt. So macht es Spaß die nassen Steine und die steilen Wege zu überqueren. Durch die schaumstoffartige Sohle sollen Unebenheiten wie Steine oder Stöcke stark kaschiert bis nicht spürbar werden. Ein weiteres Plus soll auch die nur knapp 8 gram leichte Sohle sein, denn dadurch soll der Schuh spürbar leichter sein und auch bei längeren Aktivitäten angenehm zu tragen. Gleichzeitig gibt die Sohle dem Sprunggelenk wohl auch noch genug halt und Unterstützung. Auch der Fuß lasse sich noch angenehmer abrollen.

Der Trail Wave Schuh ist eine neue Innovation der Frauenschuhe der Timberland Produktion. Frauen die also gerne und viel aktiv sind und trotzdem gerne modisch gekleidet sein möchten machen mit dem neuen Trail Wave Schuh einen guten kauf. Denn der Trail Wave ist ein echter Allrounder, den wir Frauen auch gerne in der Stadt anziehen können. Denn wie bei fast allen Timberland Schuhen, ist auch bei dem Trail Wave der Style Faktor extrem hoch!

Mittlerweile sind schon 2 Trail Wave Boots auf dem Markt, ein weitere soll Folgen. Natürlich gibt es auch schon die Passenden Rücksacke. Ich für meinen Teil kann es kaum erwarten, mir einen dieser Boots zuzulegen. Wer sich das Ganze gerne mal näher betrachten möchte, hier der Link zur Homepage von Timberland:

http://shop.timberland.com/home/index.jsp

Hier findet man auch viele Videos, in denen Experten erklären, warum der Trail Wave etwas Besonderes ist.

Nun wünsche ich viel Spaß beim Wandern oder was auch immer ihr Vorhaben solltet.

Unser Tipp: Wandern im Schwarzwald.

 

Wandern im Schwarzwald

Bei einem Wanderurlaub im Schwarzwald kann man sehr viel sehen und erleben. Beginnen wir mit dem kleinen Ort Bad Dürrheim im Norden des Schwarzwaldes. Doch der Süden des Schwarzwaldes wird mein Standpunkt des Textes sein. Schauen wir uns den Schauinsland an. Hier kann man wunderbar Wandern, genau wie auf dem 1.493 Meter hohen Feldberg, dem höchsten im Schwarzwald.

Bei einer 3-Gipfel-Tour lernt man den schönen Schwarzwald von seiner besten Seite kennen. Jedoch sollte man gute Konditionen aufweisen. Das Land ist sehr hügelig. Um den Titisee herum gibt es ebenfalls wunderschöne Wanderwege. Auch bei einer Schifffahrt auf dem See kann man natürlich die Umgebung kennen lernen und wer schon einmal den Weg hierher gefunden hat, sollte sich in einem Restaurant eine leckere Schwarzwälder-Kirschtorte gönnen. Der Schwarzwald hat viele Gesichter.

Der Hausberg von Freiburg ist der Schauinsland. Hier kann man eines der schönen Bergwerke auf seiner Wandertour erkunden. Auch am Mummelsee im Norden gibt es viele Wanderrouten, die man erkunden kann. Auf den Campingplätzen im Schwarzwald kann man Übernachten, egal ob mit einem Mietwagen oder nur mit einem Zelt und dem eigenen PKW.

Eisenbach ist ein kleiner Urlaubsort in der Nähe des Titisees. Hier gibt es einige Hotels und die Landidylle kann man hier richtig genießen. Wir schauen uns natürlich die Sehenswürdigkeiten im Land ebenfalls an. Landwirtschaft, Kühe und natürlich auch die Holzverarbeitung in Baden-Württemberg sind hier sehr groß geschrieben.

Einige Sehenswürdigkeiten, die man auf seinen Wanderungen nicht vergessen sollte, ist zum Beispiel das Freilichtmuseum der Vogtbauernhöfe in Gutach. Hier sollte man eine Wanderung durch das Museum nicht auslassen. In den alten Bauernhöfen kann man sehen, wie die Menschen früher gelebt haben. Das Leben von damals wird in den Häusern, die übrigens aus ganz Deutschland hierhergebracht wurden, widergespiegelt. Man findet alte Schränke und Betten aus vergangenen Zeiten und kann sich vorstellen, wie die Menschen früher hier gelebt haben. Auch um das “Hüsli” gibt es einige Wanderwege.

Das “Hüsli” ist von der Serie Schwarzwaldklinik bekannt. Diese Sendung kam viele Jahre auf ZDF und wurde im Schwarzwald gedreht. Die Klinik kann man auch perpedes erreichen und sich genau anschauen. Durch diese Sendung ist die Region auch im Fernsehen bekannt geworden.

Man kann natürlich auch Fahrrad fahren im Schwarzwald und andere Sportmöglichkeiten machen. Auch Orte wie Lahr liegen schon im nördlichen Schwarzwald. Hier gibt es jedes Jahr im November einen Crysantemenzauber und die Stadt ist bunt gestaltet. Die Stadt ist gänzlich mit Blumen geschmückt und auch hier ist eine Wanderung nicht ausgeschlossen. Um die Stadt gibt es genügend Wald- und Wanderwege, die man einmal ausprobieren sollte. Der Schwarzwald zieht sich bis hinunter zum Bodensee.

Ausflüge werden angeboten und um den Bodensee gibt es sehr viel zu sehen. Schauen wir uns Meersburg an, eine Stadt, die durch ihre kleinen bunten Häuser, die aussehen, wie im Märchen bekannt ist. Ab hier werden Schiffsausflüge angeboten. Die Donauquelle in Donaueschingen ist ebenfalls ein wunderschönes Domiziel für alle Wanderfreunde. Mitten im Wald kann man die Quelle erkennen, der Beginn einer langen Reise. Denn die Donau zieht sich quer durch Europa bis hinein ins Schwarze Meer in Rumänien.

Wenn man sich die Quelle anschaut, die übrigens direkt in der Stadt noch einmal nachgebaut ist, kann man sich nicht vorstellen, dass dies der Beginn eines gigantischen Flusses ist.

Neben den wunderschönen Eindrücken der Berge kann man natürlich auch noch das Bellchen besuchen, einen weiteren Berg um den es viele Wandermöglichkeiten gibt. Es gibt leichte bis schwere Wanderwege, die man im Schwarzwald ausprobieren kann. Neben den wunderschönen Wanderwegen kann man natürlich auch durch die Städte schlendern. Auch um Offenbach am Nordschwarzwald kann man viele Wandermöglichkeiten finden und die Umgebung hier so richtig erkunden.

Wandern in der Rhön

 

wandern-in-der-rhoenWandern in der Rhön:

  • Welche Besonderheiten gibt es?
  • Welche Höhepunkte darf man nicht verpassen?
  • Welche Premiumwege sind zu empfehlen?

Die Rhön ist ein bayerisches Mittelgebirge mit Ausläufern nach Hessen und Thüringen. Sie erstreckt sich über eine Fläche von ca. 1.500 km² und ihre höchsten Berge sind zwischen 900 und 950 m hoch.

Durch die lange zurückliegenden Rodungen des Buchenwaldbestandes beträgt der Waldanteil heutzutage gerade noch ca. 30 %, wodurch sich dem Reisenden und Wanderer eine sehr einzigartige und charakteristische Hügellandschaft offenbart. (Das Land der offenen Fernen)

UNESCO Biosphärenreservat

Das Rhöner Kerngebiet wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat erklärt, was für die Region einen enormen Vorteil darstellt. Durch die Einbindung in das UNESCO-Netzwerk können Erfahrungen ausgetauscht und neue Ideen für die Weiterentwicklung des Biosphärenreservats gesammelt werden.

Tektonisch interessant ist die Rhön deshalb, weil sich, bedingt durch den vulkanischen Ursprung, entweder Basaltflächen oder Basaltkuppen gebildet haben, an deren Verwerfungen häufig ergiebige Quellen zutage treten, die den Wanderer zu einer kleinen Rast einladen.

Die Rhön ist ideal zum Wandern.

Vor allem beim Wandern durch die malerische, meistens unbewaldete Natur lassen sich die Vorzüge dieses grandiosen Landstrichs besonders genießen. Die saubere, frische Mittelgebirgsluft, die ruhige Abgeschiedenheit, die mannigfaltige Vegetation sowie seltene und einzigartige Tierarten wie beispielsweise das Rhönschaf, lassen jedes Wandererherz höher schlagen.

Hierfür sorgt zusätzlich auch die ausgezeichnete touristische Infrastruktur. So bietet die Rhön über 5.000 km Wanderwege an, die vom lokalen Rhönklubverein vorbildlich ausgeschildert wurden und nachhaltig gepflegt werden. Darüber hinaus laden zahlreiche Berg- und Wanderhütten zum Verschnaufen und Genießen ein.

Für jeden zu empfehlen: Der Hochrhöner

Der Premiumweg schlechthin ist der bekannte Hochrhöner.

Seine Länge beträgt 175 km und man wandert über die Bundeslandgrenzen hinweg, denn er beginnt zunächst in Bayern (Bad Kissingen) und endet dann in Hessen (Salzungen). Oder umgekehrt, je nachdem wie man möchte.

Der Hochrhöner ist deshalb so beliebt, weil er so vielseitig und attraktiv ist. Aufgrund der Wanderdauer, die sich über mehrere Tage erstreckt, passiert man zum einen die schönsten Ortschaften der Rhön, während man andererseits die bekanntesten Höhenzüge durchwandert.

Ein ideales Paket also, das auch den Wandernovizen nicht überfordert, denn es bieten sich zahlreiche, leicht zu findende Ein- und Ausstiege am Streckenverlauf dieses Premiumwegs, so dass niemand gezwungen wird, die ganze Länge zu meistern.

Kloster Kreuzberg

Wenn der Körper nach der Wanderung nach Regeneration verlangt, dann bietet sich, je nach Geschmack, entweder ein Besuch in einem der zahlreichen Wellness- oder Spaßbäder an, denn nicht wenige Orte warten mit einem speziellen Kur- bzw. Erholungsangebot auf.

Oder man gibt den lukullischen Verlockungen den Vorrang und genießt beispielsweise einen feinen Speckteller zusammen mit einer zünftigen Maß Bier am Kloster Kreuzberg.

Das Franziskanerkloster liegt auf dem höchsten Berg der bayerischen Rhön (928 m) und besteht seit dem Ende des 17. Jahrhunderts.

Das dort gebraute Bier ist weit über die Rhön hinweg berühmt und es gibt nicht wenige Touristen, die das Kreuzbergbier als Hauptgrund für einen erneuten Besuch in der Rhön angeben.

Wasserkuppe, höchster Berg der Rhön

Einige wenige Autominuten vom Kreuzberg entfernt befindet sich der höchste Berg der Rhön, der außerdem Hessens höchste Erhebung (950 m) ist. Die Wasserkuppe ist landesweit bekannt wegen ihrer hervorragenden Segelflug Möglichkeiten und kann hierzu auf eine eindrucksvolle Historie verweisen.

Bereits vor über hundert Jahren unternahmen dort Studenten erste Flugversuche und im heutigen Segelflugzentrum ist die älteste Segelflugschule der Welt ansässig.

Fazit: Die Rhön bietet für jeden etwas!

Die Rhön ist touristisch hervorragend entwickelt und kann seine Besucher mit vielen attraktiven Angeboten überraschen. Ein Ausflug ins Herz Deutschlands lohnt sich folglich alle Mal, denn hier kommt jeder auf seine Kosten. Und das – nebenbei bemerkt – zu erstaunlich geringen Kosten.

Die passende Ausrüstung und robuste Wanderschuhe finden Sier hier

Bergsteigen oder wandern? Welche Ausbildung und Voraussetzungen sind für welche Tour sinnvoll?

 

Als Kontrastprogramm zum Alltag sind Wandern und Bergsteigen populäre Volkssportarten geworden. Frische Luft, Bewegung und das Erleben der Natur sind Erholung pur. Trotzdem sollte man sich der Gefahren bewusst sein und nicht einfach drauf los preschen.

Vorbereitungen:

Jede Wander- oder Bergtour erfordert eine gute Planung. Neben der Erarbeitung eines Tourenplans sollte man Informationen über das Gebiet einholen und sich eine Wanderkarte besorgen. Übung im Kartenlesen ist Voraussetzung. Um unangenehme Überraschungen während einer Tour zu vermeiden, ist es ratsam, ausreichend Zeit in die Tourenplanung zu investieren. Die Tour muss stets an die eigene Kondition angepasst sein.

Außerdem ist es erforderlich, dass jeder Wanderer und Bergsteiger mit den Grundlagen der Wetterkunde bekannt ist. Das Wissen um grundlegende Zusammenhänge des Wettergeschehens und das Wissen um die Bedeutung des Wetterberichts sind essenziell.

Wandern

  • Eine Wanderung findet in der Regel im mittleren Gebirge statt, wo technischen Hilfsmittel, wie Pickel und Seil, nicht notwendig sind.  Ein Rucksack mit Verpflegung und Wasser, sowie ein Paar gute Wanderschuhe gehören zur Grundausrüstung des Wanderers.
  • Als Notfallausrüstung sollten eine Erste-Hilfe-Box, eine Taschenlampe und ein Handy eingepackt werden. Grundsätzlich gilt es beim Wandern niemals die markierten Wanderwege zu verlassen und Abkürzungen zu vermeiden.
    Bei Gefahr oder Wetterverschlechterung sollte man die Tour rechtzeitig abbrechen.

Bergsteigen

  • Wer eine Bergtour plant, sollte diese, aus Sicherheitsgründen, nicht ohne entsprechende Ausbildung unternehmen. Diverse Bergschulen bieten adäquate Kurse an.
  • Bei einem Grundkurs wird Basiswissen über die nötige Ausrüstung, Pickel- und Steigeisentechniken, sowie Knoten und Seilhandhabungen vermittelt. Des weiteren erlernt man die Grundlagen der Tourenplanung, der Routenwahl und Wetterkunde.
  • Kenntnisse und Maßnahmen in Erster Hilfe gehören ebenfalls zum Basiswissen.
  • Nach erfolgreicher Teilnahme an einem Grundkurs ist es möglich an geführten, technisch einfachen Hochtouren teilzunehmen.

Hochtouren

  • Wer selbstständig einfache Hochtouren unternehmen möchte oder an geführten Touren mit längeren Felspassagen teilnehmen möchte, ist gut ausgebildet und hat erfolgreich an einem oder mehreren weiterführenden Kursen einer Bergschule teilgenommen.
  • Für jede Hochtour sind genauste Kenntnis der nötigen Ausrüstung und deren Handhabung erforderlich. Die fortgeschrittene Seilhandhabung und Steigeisentechnik sowie Sicherungstechniken in Fels und Eis mit den jeweils erforderlichen Sicherungsmitteln sind lebensnotwendig.
  • Das Beherrschen von Pickel, Steigeisen und Klettertechniken sowie Gletscherspaltenbergung Spaltenbergung: (Selbst- und Kameradenrettung) sind elementare Bestandteile dieser Ausbildungen.
  • Neben dem Basiswissen in Erster Hilfe gehören auch die verschiedenen Rettungstechniken und genaues Wissen von Funktion und Verwendung der technischen Orientierungshilfen (Bussole, Höhenmesser, GPS) zu den Grundvoraussetzungen.
  • Dass Handy und LVS-Gerät (Lawinenverschüttetensuchgerät) in verschiedenen Taschen aufzubewahren sind, weil ein Mindestabstand von 30–40 cm notwendig ist, damit die Frequenz des LVS-Gerätes nicht gestört wird, ist nur eine der lebensrettenden Weisheiten, die man nach guter Ausbildung mit in die Berge nimmt.

Experten

  • In vielen Gebieten bieten Berg- oder Wanderführer ihre Dienste an. Gerade für nicht so routinierte Wanderer oder Bergsteiger ist dies eine angenehme Alternative. Ausgebildete Führer begleiten Gruppen oder einzelne Personen sicher und kompetent auf jeder Tour.
  • Laut DAV Bergunfallstatistik passieren beim Wandern die meisten Not- und Unfälle. Eine typische Ursachenkombination für Notfälle in den Bergen ist mangelhafte Kondition, unzureichendes Wissen und Selbstüberschätzung. Ob nun mit Führer oder im Alleingang, Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen!

Wandern in den Alpen – Wofür braucht man welche Ausrüstung?

 

wanderausruestung-alpentourVom französischen Rhônetal bis ins Wiener Becken in Österreich erstreckt sich der Alpenbogen. Für Wanderer sind diese Berglandschaften ein Paradies. Leichte Spaziergänge sind in den Bergen ebenso möglich, wie anspruchsvollere Touren über Klettersteine und hochalpine Touren. Welche Ausrüstung für eine Wanderung in den Alpen benötigt wird, hängt freilich vom Schwierigkeitsgrad der geplanten Tour ab. Hier finden Sie die wichtigsten Tipps für die Zusammenstellung der Wanderausrüstung für eine geplante Wanderung.

  • Die Grundausrüstung schützt vor Sonne, Regen und Hunger

Selbst bei einer kurzen Wanderung in leichtem Gelände ist es sehr wichtig, dass der Rucksack richtig gepackt wird. Die Alpen sind dafür bekannt, dass das Wetter oft rasch umschlägt. Ein warmer Pullover und ein Regenschutz sollten daher immer mitgenommen werden, selbst im Hochsommer und bei strahlendem Sonnenschein. Auch Sonnencreme und Sonnenbrille gehören in den Rucksack. Sonnenschutz ist wichtig, da in alpinen Lagen die UV-Strahlung höher ist, als im Tal.

Für viele ist die Einkehr in eine Hütte der schönste Teil der Wanderung. Schließlich kann man sich in gemütlicher Atmosphäre von den Strapazen erholen. Oft dauert der Weg zu Hütte allerdings länger, als ursprünglich angenommen. Deswegen sollte man auf Jause, Getränke und einen Müllsack nicht vergessen. Bei den Getränken ist zu empfehlen, mehrere Flaschen Wasser mitzunehmen. Für die Einkehr in der Hütte benötigt man freilich Geld. Auch in den Alpen sollte man daher nicht bargeldlos unterwegs sein.

Kleinere Verletzungen sind beim Wandern schnell passiert. Pflaster oder sogar ein kleiner Verbandskasten sind daher weitere nützliche Dinge für den Wanderrucksack. Auch in Regionen mit gut gekennzeichneten Wanderwegen haben sich schon viele Wanderer verirrt. Mit einer Wanderkarte kann dies vermieden werden.

Wer trotzdem den richtigen Weg nicht findet und telefonisch Hilfe rufen will, ist sicherlich froh, wenn sich das Handy im Wanderrucksack befindet. Abschließend sollte man noch ein Feuerzeug und Taschentücher in den Rucksack packen und die Wanderung kann beginnen. Für eine Wanderung im Winter muss die Liste der Ausrüstungsgegenstände freilich noch erweitert werden. Warme Handschuhe, eine Wollmütze und lange Unterhosen gehören ins Gepäck beziehungsweise an den Körper.

  • Signalpfeife, Helm und CO gehören bei hochalpinen Wanderungen ins Gepäck

Wenn eine Wanderung in höhere Lagen führt, ist zusätzliche Ausrüstung erforderlich. Ein Höhenmesser, ein Kompass und eine Signalpfeife sollten mitgenommen werden. Kompass und Höhenmesser helfen bei der besseren Orientierung im Wandergebiet. Im Fall einer Notlage kann in Gebieten ohne Handy-Netz mittels der Signalpfeife Hilfe gerufen werden. Führt die Wanderung allerdings in eine Region mit Steinschlag-Gefahr, so ist auch die Mitnahme eines Schutzhelms zu empfehlen. Vor dem Antritt der Wanderung sollte man sich über solche Gefahren auf der Wanderroute informieren.

Auch eine Isomatte und eine kleine Apotheke mit schmerzstillenden Medikamenten gehört in die Ausrüstung für Wanderungen in hochalpinem Gelände. Bei Weitwanderungen besteht ebenfalls die Gefahr, von der Dunkelheit überrascht zu werden. Daher sollte man eine Stirnlampe einpacken. Wer keine besitzt, kann auch eine Taschenlampe verwenden. Dies ist aber nur die zweitbeste Variante.

  • Gepäck für Naturfreunde: Fernglas, Bestimmungsbuch und Geologenhammer

Viele Regionen in den Alpen verfügen über eine einzigartige Natur- und Pflanzenwelt. Beispielsweise der Nationalpark Hohe Tauern in Österreich. Interessierte Wanderer sollten in diesen Regionen ein Bestimmungsbuch mitnehmen, um Tiere und Pflanzen identifizieren zu können. Bei klarem Wetter und guter Fernsicht macht das Wandern mehr Spaß. Ist ein Fernglas im Gepäck, lässt sich die Aussicht noch besser genießen. Einzigartig ist in manchen alpinen Regionen auch die Zusammensetzung des Gesteins. Wanderer, die sich für diesen Bereich interessieren, könnten zum besseren Verständnis eine geologische Karte mitnehmen. Mit einem Geologenhammer lassen sich kleine Gesteinsproben entnehmen. Zu beachten ist allerdings, dass dies nur in Gebieten erlaubt ist, die nicht zu einem Nationalpark gehören.

Mehr zu Wanderausrüstung und Wandersocken finden Sie in den Blogbeiträgen

hier im Blog..

Wandern im Winter – Formen des Wanderns

 

Wandern, eine Form des Gehens, ist eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung, die immer beliebter wird. Der Deutsche Wanderverband kennzeichnet das Wandern durch vier Dinge:

  1. Die Dauer beträgt mehr als eine Stunde
  2. Die Wanderroute muss geplant sein
  3. Spezifische Infrastruktur muss genutzt werden
  4. Die Ausrüstung muss angepasst werden

Das Wandern hat viele Formen. Eine Form ist das Bergwandern. Kennzeichnend dafür ist das Durchlaufen mehrerer Höhenunterschiede, das in den Alpen sehr beliebt ist. Eine weitere Form ist das Weitwandern, auch Trekking genannt. Davon spricht man, wenn man mehrere Tage unterwegs ist und nicht zu seinem Ausgangspunkt zurückkehrt.

Übernachten tut man dabei vor allem in Zelten. Sportwandern ist eine weitere Form des Wanderns, bei der bei organisierten Märschen 35 bis 40 km Streckenlänge Voraussetzung sein muss. Eine aus Finnland stammende Form des Wanderns ist Nordic Walking. Markant dabei ist, dass der Wanderer Stöcke einsetzt, wodurch ein bestimmter Trainingseffekt einsetzt. Nordic Walking wird immer beliebter.

Eine etwas einfachere Form des Wanderns, ist das Wandern ohne Gepäck. Dabei wandert man ganz normal, nur ohne Gepäck. Dieses wird gegen Bezahlung z. B. vom Hotel transportiert. Eine sehr beliebte Art des Wanderns bei Kindern und Jugendlichen ist das Nachtwandern. Dabei wird ausschließlich im Dunkeln marschiert und nicht das Wandern, sondern der Gruseleffekt steht im Vordergrund.

Sehr beliebt ist auch das Wandern im Winter. Zuallererst muss man dabei einige Dinge beachten: Durch den Schnee kommt man deutlich langsamer voran als im Sommer; durch die Wintermonate sind die Tageszeiten kürzer und es ist somit eher dunkel; nicht gleich zu dick anziehen, denn sonst schwitzt man sofort, also lieber mehrere dünne Sachen anziehen und mitnehmen, so dass man sie bei Bedarf an- oder ausziehen kann; heißer Tee oder Kaffee tut beim Winterwandern in den Pausen sehr gut; man sollte Touren an Bergen vermeiden, wo Lawinengefahr herrscht.

Weitere Formen des Wanderns sind z. B. auch Nacktwandern, Bildungswandern, Barfußwandern, Speed Hiking … .

Warum ist wandern gesund?

Winterwandern bzw. Wandern ist extrem gesund. Die Luft stärkt das Immunsystem und man ist dadurch nicht so krankheitsanfällig. Außerdem werden die Organe mit viel Sauerstoff versorgt, ganz besonders die Lunge. Das Herz und der Kreislauf werden in Trag gebracht, da das Herz mehr Blut in den Kreislauf bringt. Der Sauerstoff im Blut fördert die Leistungs- und Konzentrationsfähigkeit. Für Leute, die nicht auf joggen oder anderes stehen, aber trotzdem abnehmen wollen, ist wandern perfekt. Bei regelmäßigem Wandern wird der Cholesterin-Spiegel dauerhaft gesenkt.

Für Personen mit Blutdruckbeschwerden, sorgt Wandern dafür, dass der Blutdruck ins Gleichgewicht gebracht wird. Wandern tut außerdem den Gelenken und Muskulatur gut, besonders der Bein- und Gesäßmuskulatur. Bei einer Wanderung kann sich die Seele erholen. Man bekommt gute Laune und der ganze Alltagsstress ist vergessen. Die Luft tut gut und man ist vom Lärm, der sonst um einen herum ist, befreit.

Dadurch, dass man meistens nicht alleine, sondern in einer Gruppe, oder zumindest zu zweit geht, stärkt und festigt Wandern die sozialen Kontakte. Ohne soziale Kontakte kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Nach guten Wandergesprächen verschwinden Stress von ganz alleine. Nach dem Wandern herrscht im Kopf wieder Ruhe und Klarheit.

Gerade im Winter kann Wandern sehr schön sein. Die schneebedeckten Landschaften sind ein Augenschmaus. Winterwandern ist überall, ganz besonders in Gebirgen wie im Allgäu, Südtirol, Harz, Schwarzwald, Alpen, Fichtelgebirge, Westerwald, usw. Wandern hat also ausschließlich Vorteile, egal ob im Sommer oder Winter.

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Wanderschuhe der Firma AKU

 

Aku WanderschuheGucci, Prada oder Versace – all das sind Marken die für perfektes Design, Luxus und höchste Qualität stehen. Dabei haben sie eine Sache gemeinsam:

  • Mode und Funktionsbekleidung aus Italien

Sie kommen alle aus italienischem Hause. Italien verstand es schon immer, hohe Maßstäbe zu setzen, wenn es um Mode und Bekleidung geht. Wen wundert es da, dass eines der international führenden Unternehmen in Sachen Trekking und Outdoor Schuhe ebenfalls aus Italien stammt? Outdoor Fans die auf der Suche nach neuen Wanderschuhen sind, sollten also vielleicht mal einen Blick in das Unternehmen „AKU“ werfen. – Ein Unternehmen das sein Handwerk versteht.

  • AKU als einer der führenden Hersteller für Outdoor und Trekking Schuhe

Angefangen mit einem kleinen Handwerksbetrieb für Schuhreparaturen, arbeitete sich Galliano Bordin nach dem Ende des zweiten Weltkriegs langsam hoch an die Spitze. Inzwischen ist das Unternehmen AKU einer der führenden Hersteller für Outdoor und Trekking Schuhe und kann in diesem Bereich auf eine über 30 jährige Erfahrung zurückblicken. Mit eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilung und zahlreichen Patenten ist es der Firma gelungen, Wanderschuhe von höchster Güte und Qualität zu entwickeln. Wie es bei italienischen Modefirmen nun mal so üblich ist, wurde dabei natürlich auch ein ansprechendes Design nicht aus den Augen verloren.

  • Qualitätsmerkmale der Aku Wanderschuhe

Selbstverständlich erfüllen Wanderschuhe der Marke AKU alle wichtigen Kriterien, die einen guten Wanderschuh ausmachen. Hoher Tragekomfort, Stabilität und Belastbarkeit sind dabei nur drei der Qualitätsmerkmale. Perfekte Wanderschuhe müssen natürlich auch wasserdicht und atmungsaktiv sein, über ein gutes Profil verfügen und dem Träger des Schuhs auch über lange Distanzen eine gute Dämpfung und Fußstütze bieten. All diese Kriterien werden von dem Unternehmen AKU durch eigens entwickelte Technologien erfüllt und durch zahlreiche Tests in der Herstellungsphase konsequent auf den Prüfstand gestellt.

  • Aku Technologien

Hierbei ist besonders die patentgeschützte Technologie „Air 8000®“ hervorzuheben. Dabei handelt es sich um ein spezielles Material, welches für die Herstellung des Obermaterials benutzt wird. Ziel bei der Entwicklung dieses Materials war es die Atmungsaktivität zu steigern, ohne jedoch die Stabilität des Schuhes zu beeinträchtigen. Labortests haben bestätigt, dass die Atmungsaktivität dadurch nun 11,5-mal höher als bei herkömmlichen Materialien ist.

Die Technologie mit dem Namen „Internal Midsole System“ ist eine weitere technische Glanzleistung aus dem Hause AKU. Dieses exklusive System sorgt dafür, dass der Fuß nicht mit der steifen Oberfläche der Brandsohle in Berührung kommt, sondern mit einer deformierbaren internen Sohle. Auf diese Weise wird nicht nur ein Rutschen des Fußes verhindert, es erlaubt zugleich eine perfekte Verteilung des Drucks und gewährleistet eine optimale Dämpfung und Stützung des Fußes.

Für die hervorragende Passform der Schuhe setzt AKU zusätzlich auf das „Injection Lasting“ – Herstellungsverfahren. Anders als bei anderen Herstellern, lässt AKU selbst nach den eigentlichen Montagephasen, wenn es um die Kühlung und das Finishing der Schuhe geht, spezielle Leisten im Schuh. Diese gewährleisten während der Einspritzphase eine perfekte Formung der Spitze und Ferse und garantieren während der Abkühlungsphase, dass der Schuh seine ursprüngliche Form beibehält.

AKU hat sich für die Herstellung seiner Outdoor Schuhe sehr hohe Maßstäbe gesetzt. Dank der hauseigenen Entwicklungsabteilung und den dadurch entstandenen und patentierten Technologien ist es dem Unternehmen gelungen, unter Einsatz exklusiver Herstellungsverfahren und italienischem Perfektionismus Wanderschuhe herzustellen, die sogar den anspruchsvollsten Wanderer zufriedenstellen dürften.

Hier gehts zu unserer Rubrik mit AKU Wanderschuhen: http://www.wanderschuhe.eu/wanderschuhe-shop/marken/aku.php

Top 5 – Wie man sich am sichersten den Wanderurlaub versauen kann

 

Hier mal unsere Top 5 bezüglich ganz sicherer Vorgehensweisen, die einem den Wander-Urlaub bestimmt verderben:

5. Laufe einfach los, Vorbereitungen sind Langweilig und nur was für Weicheier

4. Wanderkarten oder Routenbeschreibungen braucht man heutzutage nicht mehr. Du hast ja Dein Smart-Phone.

3. Die vorgesehenen Sicherungen an Klettersteigen kann man umgehen. Die Erstbesteiger hatten ja auch keine Sicherrungen im Berg.

2. Schutz vor schlechtem Wetter braucht nur der, der keine so tolle Outdoorjacke hat wie Du.

Und der wichtigste Tipp für eine 100%tig verdorbenen Wanderausflug lautet:

1. Sneaker und Baumwollsocken sind auch im Berg sehr cool.

Was sind Zustiegsschuhe und wer braucht sie?

 

Wer regelmäßig wandern geht, braucht selbstverständlich auch gute Wanderschuhe. Dabei sollten sie komfortabel beim Tragen sein, atmungsaktiv und zugleich wasserdicht sein und natürlich nicht viel kosten.

Bei der riesengroßen Auswahl an Wanderschuhen fällt die Entscheidung aber oft nicht einfach und schon gar nicht wenn man darüber hinaus auch noch über englischsprachige Begriffe wie Approach-Schuhe (zu Deutsch: Zustiegsschuhe) stolpert.

Zustiegschuhe vs. Wanderschuhe

Doch worin unterscheiden sich diese Zustiegsschuhe von normalen Wanderschuhen? Und wer braucht überhaupt diese Zustiegsschuhe? Erfüllen Diese überhaupt einen bestimmten und vor allen Dingen sinnvollen Zweck beim Wandern, oder handelt es sich hierbei lediglich nur um eine raffinierte Werbekampagne der Hersteller um Geld in die Kassen zu spülen? Nach dem Motto: „Wer „in“ sein will, braucht Approach-Schuhe!“

Vorab sei erwähnt, dass Hobbywanderer, die lediglich nur hin und wieder einige Ausflüge in die Berge machen und immer auf befestigten Wegen und Pfaden wandeln, getrost auf diese Approach-Schuhe verzichten können. Wie der deutsche Name „Zustiegs“-Schuhe schon besagt, handelt es sich dabei um Schuhe, die den Weg zur Kletterwand erleichtern sollen. Dies ist meist schon nicht mehr mit einer einfachen Wanderung zu vergleichen, da oft unwegsames Gelände überquert werden möchte und heikle Passagen gemeistert werden müssen. Darüber hinaus müssen diese Schuhe im Anschluss auch noch sicher und bequem im Rucksack beziehungsweise „am Mann“ verstaut werden, um die darauf folgende Kletterpartie nicht unnötig zu erschweren.

An dieser Stelle macht sich schon einer der wichtigsten Unterschiede zu konventionellen Wanderschuhen bemerkbar. Während normale Wanderschuhe oft über die Knöchel gehen und dadurch ziemlich sperrig und schwer sind, müssen Zustiegsschuhe möglichst kompakt und leicht sein. So können sie nach dem Zustieg gegen Kletterschuhe eingetauscht werden und einfach im Rucksack verstaut werden, oder aber mit speziell dafür vorgesehenen Schlaufen an einem Karabiner befestigt werden, was eine möglichst komfortable Klettertour ermöglicht.

zustiegschuheBei Approach-Schuhen handelt es sich also um möglichst leichte und kompakte Halbschuhe, die den meist schon steilen und unwegsamen Anstieg zur Kletterwand ermöglichen sollen. Wer aber meint, dass die Auswahl bei Zustiegsschuhen einfacher ist als bei normalen Wanderschuhen, der irrt gewaltig. Ganz im Gegenteil – passende Approach-Schuhe zu finden, erweist sich in der Regel als viel schwieriger, wie der Kauf von gewöhnlichen Wanderschuhen. Zustiegsschuhe sollen bequem sein, auf unwegsamen Wanderwegen sicheren Halt geben, auf Asphalt angenehm leicht und geschmeidig anliegen, auf nassem und matschigen Untergrund ordentlich Grip haben, auf rutschigem Fels eine gute Reibung gewährleisten, eine ordentliche Dämpfung besitzen und gut abrollen. Und wo wir schon dabei sind, sollen sie selbstverständlich auch wasserdicht und atmungsaktiv sein, für schmale Felsnischen eine möglichst flache „Zehenbox“ haben und und und. Puh, ziemlich viel was so ein Approach-Schuh also alles leisten muss.

Anhand der aufgezählten Eigenschaften wird der aufmerksame Leser sicherlich auch schnell gemerkt haben, dass sich einige davon ziemlich widersprechen. „Ordentlich Grip haben“ und zugleich „auf Fels eine gute Reibung gewährleisten“. Das kann ja gar nicht funktionieren – denn je tiefer und härter das Profil, desto weniger Halt auf nassem Fels. Wie man sieht: Den einzig richtigen Zustiegsschuh wird man nicht finden, lediglich einen der am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Festzuhalten bleibt also, dass Zustiegsschuhe durchaus ihre Daseinsberechtigung haben. Wer den Anstieg zur Kletterwand komfortabel und sicher zurücklegen möchte, und anschließend ohne unnötigen Ballast auf dem Rücken, die Kletterpartie genießen möchte, kommt um gute Approach-Schuhe nicht rum. Bei der Auswahl des passenden Schuhwerks liegt es letzten Endes ganz bei Ihnen. Was brauchen Sie, worin fühlen Sie sich wohl und wie kommen Sie damit zurecht? Wenn Sie sich hierzu Ihre Gedanken machen und sich beim Kauf ausführlich beraten lassen, werden Sie eine Investition „in Ihre passenden“ Zustiegsschuhe nicht bereuen.

Übrigens, passende Zustiegsschuhe haben wir bei uns in dieser Rubrik .

Kletterausrüstung beim Bergwandern

 

Der Sommer ist die ideale Jahreszeit die Bergwelt auf unzähligen Wanderwegen zu erkunden. Wer noch höher hinaus will oder ein wenig Herausforderung abseits der normalen Pfade sucht, sollte sich an den zahlreichen Klettersteigen unterschiedlicher Schwierigkeit versuchen, die man vor allem in den Alpenregionen häufig findet.

Erste Versuche in der Steilwand

Nicht jeder hat die Motivation oder den Mut die Berge in Seilschaften zu besteigen. Ein schöner Kompromiss zwischen normalem Wandern und Bergsteigen hingegen sind Klettersteige. Unterschiedliche Schwierigkeitsgrade führen entlang an Steilwänden, Graten oder Bergkämmen und geben Eindrücke von der Bergsteigerperspektive. Klettersteige sind mit unterschiedlichen Vorrichtungen wie Leitern, Stiften oder Klammern ausgestattet, die durch ein mitlaufendes Drahtseil für die zusätzliche Sicherung des Wanderers sorgen. So werden unwegsame Felspassagen überwunden, die sonst nur mit schwieriger Kletterei zu meistern wären.
Klettersteige haben in der Regel eine Bewertung des Schwierigkeitsgrades, der unbedingt auf die persönliche Konstitution abzustimmen ist. Anfänger sollten sich niemals in zu schwieriges Gelände wagen. Grundkenntnisse in der Wettereinschätzung sind empfehlenswert oder wenigstens ist der Rat der örtlichen Wetterdienste einzuholen. Bei aufziehendem Gewitter kann ein Klettersteig sehr schnell sehr gefährlich werden. Durch Eisenseile und Vorrichtungen ist die Einschlagsgefahr von Blitzen erhöht.

Die Kletterausrüstung

Neben einer guten Kondition und Kraftausdauer ist vor allem Augenmerk auf die Ausrüstung zu legen, welche die persönliche Sicherheit gewährleistet. Wer einen Klettersteig begehen möchte, braucht ein entsprechendes Klettersteigset. Dieses besteht aus einer Kombination von Sitz- und Brustgurt, einer Seilbremse und dem dazugehörigen kurzen Seil mit zwei Karabinern. Während einer Begehung laufen beide Karabiner am Drahtseil des Klettersteigs mit und werden nur bei Unterbrechungen des Drahtseils nacheinander gewechselt. Im Falle eines Sturzes ist so jederzeit gewährleistet, dass eine feste Verbindung zum Sicherheitsseil hergestellt ist. Die Seilbremse zwischen Karabiner und Sitzgurt bremst dabei einen möglichen Sturz. Herab fallende Steine sind auf Klettersteigen ein häufig auftretendes Problem, weshalb eine Tour niemals ohne entsprechenden Helm durchgeführt werden sollte.
In einem kleinen, bequemen Rucksack, der beim Klettern nicht behindert, werden alle zusätzlich benötigten Gegenstände untergebracht.
Klettersteigtouren können lang und anstrengend sein. Nahrung und vor allem ausreichend Flüssigkeit für die geplante Tour sind ein wesentlicher Bestandteil.
Um bei Wetterstürzen vorbereitet zu sein, gehört bei Touren in den Bergen grundsätzlich Regenkleidung ins Gepäck.

Richtige Kleidung und Schuhwerk

Bergstiefel sind für Klettersteige eine optimale Wahl. Sie stabilisieren nicht nur den Fuß und die Gelenke, sondern ermöglichen durch ihre steife Sohle auch das sichere Stehen auf schmalen Felsabsätzen. Die Sohle bietet mit ihrem Profil auch bei rutschigen Partien guten Halt und gewährleistet genügend Griffigkeit beim Steigen. Wer sich in den Bergen körperlich stark betätigt, gerät schnell ans Schwitzen. Atmungsaktive, schnell trocknende Funktionskleidung, die bei den Bewegungen nicht behindert, bietet den besten Komfort und Schutz vor Auskühlung. Schweiß sollte immer vom Körper an die äußeren Kleidungsschichten transportiert werden. Das Zwiebelprinzip, bei dem mehrere Schichten anstatt einer dicken Schicht zur Körperwärmung getragen werden, gilt nach wie vor.
Aufgrund der größeren UV Einstrahlung in den Bergen oder aber auch der Lichtreflexion auf alten Schneefeldern, die man auch im Sommer antrifft und die man queren muss, ist die Mitnahme einer Sonnenbrille durchaus empfehlenswert.